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Geschrieben von Avvuran am 12.07.2017

Die Arbeit beginnt jetzt (Haller Kreisblatt 12.07.2017)



Halle (max). Harte Bässe wummern durch die Aula der Gesamtschule. Auf den ersten Blick passen sie dort nicht hin. Tatsächlich aber gibt es kaum ein besseres Lied als »Work« von Lil Jon, das anschaulich illustriert, was künftig auf die Schule wartet. Nämlich: Arbeit. Diese, das betonten alle Redner, sei nicht mit der Auszeichnung beendet, sondern beginne erst damit.

In ganz Deutschland dürfen sich 1600 Schulen mit diesem Titel schmücken. Die Gesamtschule ist die zwölfte im Kreis. Im Vorfeld hatten mehr als 70 Prozent der Schüler eine Selbstverpflichtung unterschreiben müssen. Darin sprechen sie sich beispielsweise dafür aus, gegen diskriminierende Äußerungen vorzugehen oder sich an Initiativen gegen Rassismus zu beteiligen.

„Ohne euch alle, die daran beteiligt waren, wäre das nicht möglich gewesen“, begrüßte Ayla Avvuran die versammelte Schülerschaft. Mit Kollege Fabian Piasecki und den Mitgliedern in der Schülervertretung hatte sie die Ernennungsfeier mit Tanz, Gesang und Zauberei organisiert. „Dieser Titel ist kein Preis für bereits Geleistetes, sondern Selbstverpflichtung für die Gegenwart und Zukunft“, so Schulleiterin Almuth Burkhardt-Bader, die daran erinnerte, dass ihre Schülerschaft aus 40 verschiedenen Nationen besteht.

Sabine Heidjann vom Bildungsbüro des Kreises überreichte Urkunde sowie Schild und lobte: „Hier ist für Mobbing kein Platz – und das ist gut so.“ Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann, mit den Aachener »RebellComedians« Khalid Bounouar und Ususmango Schirmherrin der Aktion, sagte: „Ich bin sehr stolz auf euch. So habe ich mir diese Schule gewünscht.“ Die beiden Komiker fügten hinzu, dass diese Auszeichnung für sie „nicht normal sei“.