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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 25.03.2026

145 Anmeldungen: Bezirksregierung genehmigt Mehrklassenbildung



Die Gesamtschule Halle (Westf.) darf auch in das Schuljahr 2026/27 mit einer zusätzlichen Mehrklasse starten. Ein entsprechender Antrag der Stadt Halle (Westf.) als Schulträgerin wurde jetzt von der Bezirksregierung Detmold genehmigt. „Damit bekommen alle 145 angemeldeten Schülerinnen und Schüler im Sommer einen Platz an unserer Schule“, freut sich Schulleiter Matthias Geukes.

Mit den erfolgten Anmeldungen verzeichnet die Gesamtschule Halle (Westf.) bereits im zweiten Jahr in Folge ein sehr erfreuliches Ergebnis. Nachdem die Anmeldezahlen in den vergangenen Jahren zeitweise rückläufig waren, wird damit die positive Entwicklung der Schule erneut deutlich bestätigt. Für die Stadt Halle (Westf.) ist das ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit und die stabile Verankerung der Gesamtschule in der Haller Schullandschaft.

Bürgermeister Thomas Tappe bewertet das Ergebnis als Bestätigung des gemeinsam eingeschlagenen Weges: „Die Gesamtschule Halle hat sich in den vergangenen Monaten mit großem Engagement weiterentwickelt. Dass nun erneut eine Mehrklasse genehmigt wurde und alle angemeldeten Kinder aufgenommen werden können, ist ein sehr erfreuliches Zeichen. Es zeigt, dass der Schulstandort Halle verlässlich aufgestellt ist und von den Familien wieder sehr gut angenommen wird.“

Auch Schulleiter Matthias Geukes sieht in den Anmeldezahlen ein deutliches Vertrauenssignal: „Für uns ist dieses Ergebnis in mehrfacher Hinsicht sehr erfreulich. Wir freuen uns nicht nur über die Zahl der Anmeldungen, sondern besonders auch darüber, dass sich darunter ein deutlich höherer Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Gymnasialempfehlung befindet als in den Vorjahren. Das ist ein gutes Zeichen für die Qualität unserer pädagogischen Arbeit. Zugleich zeigt es, dass sich auch die gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule zunehmend als gute Adresse entwickelt. Eine ausgewogene Zusammensetzung der Schülerschaft ist ein zentrales Merkmal des Gesamtschulgedankens.“

Stadt und Schule danken der Bezirksregierung Detmold ausdrücklich für die konstruktive und kooperative Begleitung des Verfahrens. In den intensiven Gesprächen sei deutlich geworden, dass die positive Entwicklung der Schule und das große Engagement aller Beteiligten wahrgenommen und gewürdigt werden. Die erneute Genehmigung einer Mehrklasse sei dafür ein wichtiger Ausdruck.

Auch die organisatorischen und räumlichen Voraussetzungen für die zusätzliche Klasse sind inzwischen geklärt. Die hierfür benötigten Räume können im bestehenden Schulgebäude bereitgestellt werden. Größere Umzüge oder bauliche Umgestaltungen sind nach derzeitigem Stand nicht erforderlich, so dass sich Stadtverwaltung und Gesamtschule gut auf das kommende Schuljahr vorbereitet sehen.

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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 13.03.2026

Skiexkursion 2026 – Schnee, Spaß und lange Abende



Zum zweiten Mal hat unsere Schule in diesem Jahr eine Skifahrt durchgeführt. 29 Lernende und drei Lehrkräfte sind ins Ahrntal gereist und standen in der italienischen Gemeinde auf der Skipiste. EF-Schüler Juliano Azer blickt auf die Erlebnisse vor Ort zurück:

Unsere Skiexkursion war auf jeden Fall ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Gestartet sind wir im sogenannten „Klausiland“. Viele von uns standen dort zum ersten Mal auf Skiern, entsprechend sah es am Anfang auch aus. Statt elegant den Berg herunterzufahren, sind einige eher gerollt, gerutscht oder einfach direkt im Schnee gelandet.

Egal, ob Anfänger oder Routinier: Alle haben sich gegenseitig geholfen und motiviert, wieder aufzustehen und es noch einmal zu versuchen. Dadurch hat sich schnell ein guter Teamgeist entwickelt und niemand musste lange allein kämpfen.

Mit der Zeit wurden wir immer sicherer auf den Skiern und konnten uns schließlich auch an die größeren und besseren Pisten wagen. Spätestens dort hat man gemerkt, wie viel wir in den wenigen Tagen gelernt haben. Am Ende sind tatsächlich alle die Pisten heruntergekommen und das meistens sogar ohne zu rollen.

Besonders cool war auch das Gefühl, gemeinsam oben auf dem Berg zu stehen und die Aussicht zu genießen, bevor es wieder nach unten ging. Auch wenn es manchmal anstrengend war, hat sich jede Abfahrt gelohnt.

Trotzdem haben wir die Abende oft gemeinsam verbracht. Besonders beliebt war das Spiel „Werwolf“, bei dem plötzlich jeder verdächtigt werden konnte und die Diskussionen teilweise länger gingen als geplant. Dabei wurde viel gelacht und manchmal auch sehr kreativ argumentiert.

Auch mit den Lehrkräften hatten wir eine gute Zeit. Sie haben uns viel beigebracht, uns motiviert und gleichzeitig immer wieder für gute Stimmung gesorgt.

Insgesamt war die Skiexkursion eine super Erfahrung mit viel Spaß, vielen lustigen Momenten und einem starken Zusammenhalt in der Gruppe. Eine Fahrt, an die wir uns auf jeden Fall noch lange erinnern werden!

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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 06.03.2026

Ein Abend der Begegnung und des Miteinanders



Rückblick auf das vierte Interkulturelle Fastenbrechen

Am 24.02.2026 versammelten sich zahlreiche Gäste in der festlich hergerichteten Mensa der Gesamtschule Halle (Westf.), um gemeinsam das inzwischen vierte Interkulturelle Fastenbrechen (Iftar) zu begehen. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Halle sowie geladene Gäste setzten an diesem Abend ein sichtbares Zeichen für Respekt, Toleranz und Zusammenhalt.

Bereits zu Beginn machte Schulleiter Matthias Geukes in seiner Begrüßung deutlich, wie wichtig Räume der interreligiösen und interkulturellen Begegnung für das Schulleben sind und welche Rolle die Schule als Ort des Miteinanders einnimmt. In seinen anschließenden Grußworten hob Bürgermeister Thomas Tappe die Bedeutung solcher Veranstaltungen für den gesellschaftlichen Frieden und das gute Miteinander in der Stadt hervor und würdigte das Engagement aller Beteiligten.

Inhaltlich wurde der Abend von einem abwechslungsreichen Programm getragen, das Wissen, Spiritualität und Kunst miteinander verband. Musikalische Beiträge des Rauda Ensembles und der Christuskirche Gütersloh sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre und unterstrichen mit ihren unterschiedlichen Klangfarben die Vielfalt der Anwesenden. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Gesprächsrunde „Fasten im Fokus“, in der Schülerinnen und Schüler aus muslimischer und christlicher Perspektive über ihre Erfahrungen mit Fasten, Verzicht und Spiritualität sprachen. Sie zeigten auf eindrucksvolle Weise, wie ähnliche Werte – etwa Dankbarkeit, Achtsamkeit und Solidarität – in beiden Traditionen gelebt werden.

Mit dem Ruf zum Fastenbrechen und dem gemeinsamen Iftar in der Mensa erreichte der Abend seinen kulinarischen Höhepunkt. Ein vielfältiges Buffet, zu dem viele Familien und Unterstützer beigetragen hatten, spiegelte die kulturelle und religiöse Vielfalt der Schulgemeinschaft wider. Während des Essens entstanden zahlreiche Gespräche über religiöse Rituale, persönliche Lebenswege und gemeinsame Werte, wodurch sich viele Gäste einander noch näher kamen. Besonders erfreulich war das ausgesprochen positive Feedback, das die Schule im Nachgang erreichte. Viele Eltern und Schüler zeigten sich bewegt und dankbar – nicht nur für den gelungenen Abend, sondern auch dafür, dass ihre eigene religiöse und kulturelle Identität im schulischen Rahmen sichtbar und wertgeschätzt wird. Veranstaltungen wie das Interreligiöse Fastenbrechen stärken das gegenseitige Verständnis, die Identifikation mit der Schule und tragen damit maßgeblich zu Schulfrieden und einem respektvollen Miteinander bei – Werte, die die Gesamtschule Halle als Schulgemeinschaft mit Leben füllen möchte.

Ein besonderer Dank gilt der Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung, deren großzügige Unterstützung dieses Format in dieser Qualität ermöglicht. Ebenso dankt die Schule allen Mitwirkenden aus Kollegium, Schülerschaft und Elternschaft, die mit ihrem Engagement, ihren Beiträgen und ihrem Einsatz diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Schon jetzt ist der Wunsch groß, das Interkulturelle Fastenbrechen auch in den kommenden Jahren als festen Bestandteil des Schullebens fortzuführen.