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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 05.07.2026

Abiturzeugnisse feierlich überreicht



Unter dem Motto „Abi im Wunderland – 13 Jahre Realitätsverlust“ verabschiedete die Gesamtschule Halle (Westf.) am Samstagmorgen ihren diesjährigen Abiturjahrgang. In einer festlichen Feierstunde nahmen 17 Absolventinnen und Absolventen ihre Abiturzeugnisse entgegen. Obwohl der Jahrgang vergleichsweise klein war, zeichnete sich die Veranstaltung durch eine besonders persönliche und herzliche Atmosphäre aus.

Durch das Programm führten die Schülerinnen Miena Ebert und Lucie Wilmsen, die die Gäste mit Charme und Souveränität durch den Vormittag begleiteten. Schulleiter Matthias Geukes eröffnete die Feier mit einem Grußwort. Er würdigte die Leistungen der Abiturientinnen und Abiturienten und wünschte ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute. Anschließend gratulierte Bürgermeister Thomas Tappe dem Jahrgang und hob die Bedeutung von Bildung und persönlichem Engagement für die Zukunft der jungen Erwachsenen hervor.

Auch die Elternvertreter Constantin Freiherr Teuffel von Birkensee sowie Thomas Bölle und Michaela Mössler-Wilmsen richteten im Namen der Eltern Glückwünsche an die Absolventinnen und Absolventen. Für den Abiturjahrgang blickten Raghd Hummada und Rouaa El Amery in ihrer Rede auf die gemeinsame Schulzeit zurück. Sie erinnerten an viele prägende Erlebnisse und bedankten sich bei ihren Familien sowie den Lehrkräften für die vielfältige Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Mit persönlichen Worten wandten sich anschließend die Beratungslehrerin Katharina Laxander sowie die Oberstufenleiterin Julia Hofemann an den Abschlussjahrgang. Inspiriert von Lewis Carrolls “Alice im Wunderland” ermutigten sie die jungen Erwachsenen, ihren eigenen Weg mit Mut, Neugier und Zuversicht zu gehen.

Für den musikalischen Rahmen sorgten Schülerin Mathilda Bölle und Lehrerin Sandrine Borghini. Mit ihren Klavierbeiträgen verliehen sie der Feierstunde eine stimmungsvolle und festliche Atmosphäre.

Ein besonderer Moment war die Ehrung der Jahrgangsbesten. Für ihre herausragenden schulischen Leistungen wurde Mathilda Bölle vom Förderverein der Schule ausgezeichnet.

Mit der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse endete für die 17 Absolventinnen und Absolventen ein bedeutender Lebensabschnitt. Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich zum bestandenen Abitur und wünscht allen Absolventinnen und Absolventen für ihren weiteren Weg im Studium, in der Ausbildung oder bei anderen persönlichen Vorhaben viel Erfolg, Glück und Zuversicht.

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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 05.07.2026

Ein Schlüssel für die Zukunft



Gesamtschule Halle (Westf.) verabschiedet 99 Absolventinnen und Absolventen mit einer bewegenden Feier

Mit lang anhaltendem Applaus, strahlenden Gesichtern und nicht wenigen Tränen verabschiedete die Gesamtschule Halle (Westf.) am Freitag ihre 99 Absolventinnen und Absolventen des 10. Jahrgangs. Für die Jugendlichen endete mit der feierlichen Zeugnisübergabe ein prägender Lebensabschnitt – einer, der unter außergewöhnlichen Bedingungen begann und nun mit vielen unvergesslichen Erinnerungen seinen Abschluss fand.

Gemeinsam mit ihren Familien, Lehrkräften und zahlreichen Ehrengästen feierten die Schülerinnen und Schüler ihren Schulabschluss. Zu den Gratulanten zählten auch der Bürgermeister Thomas Tappe, der Schulleiter Matthias Geukes sowie der stellvertretende Vorsitzende der Schulpflegschaft Constantin Freiherr Teuffel von Birkensee, die den Absolventinnen und Absolventen ihre Glückwünsche überbrachten und die Bedeutung dieses besonderen Tages würdigten.

Dieser Abschlussjahrgang wird der Schulgemeinschaft in besonderer Erinnerung bleiben. Als Fünftklässler starteten die Schülerinnen und Schüler mitten in der Corona-Pandemie an ihrer neuen Schule. Masken, Abstand und Distanzunterricht bestimmten den Schulalltag und erschwerten das Ankommen und Kennenlernen. Umso beeindruckender ist die Entwicklung, die der Jahrgang in den vergangenen Jahren genommen hat. Aus anfänglicher Distanz entstand eine Gemeinschaft, die gemeinsam gewachsen ist, Herausforderungen gemeistert und unvergessliche Erinnerungen geschaffen hat. Die Abschlussfeier machte deutlich: Aus einem Corona-Jahrgang ist ein Jahrgang geworden, der Zusammenhalt lebt.

Mit Charme, Witz und Souveränität führten die Schülerin Hanna Rehmann und der Schüler Fridolin Flocke selbst durch das abwechslungsreiche Programm. Persönliche Anekdoten, humorvolle Übergänge und emotionale Momente verliehen der Feier eine ganz besondere Atmosphäre und machten deutlich, wie sehr die Jugendlichen in den vergangenen Jahren gewachsen sind. Besonders herzlich wurde es, als die Moderatoren dem Schulsozialarbeiter Jörg Welzer für seine stetige Unterstützung, sein offenes Ohr und sein großes Engagement dankten. Mit wertschätzenden Worten würdigten sie seine wichtige Rolle im Schulalltag – ein Moment, der mit Applaus aus dem Publikum bedacht wurde.

In seiner Ansprache stellte der Schulleiter Matthias Geukes einen Gedanken in den Mittelpunkt: Stolz. Stolz auf den erreichten Schulabschluss, auf die persönliche Entwicklung und auf den Mut, auch schwierige Zeiten gemeinsam gemeistert zu haben. Er erinnerte daran, dass Erfolg nicht allein an Noten gemessen werde, sondern ebenso an der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, Herausforderungen anzunehmen und füreinander einzustehen. Gerade dieser Jahrgang habe eindrucksvoll bewiesen, wie viel Stärke, Ausdauer und Zusammenhalt in ihm stecke.

Ein besonderer Moment der Feier war die Ehrung der drei Jahrgangsbesten, die für ihre herausragenden schulischen Leistungen ausgezeichnet wurden. Gleichzeitig machte Schulleiter Geukes deutlich, dass Schule weit mehr sei als ein Ort, an dem Wissen vermittelt werde: „Leistung verdient Anerkennung. Genauso wichtig ist aber das darüber hinausgehende Engagement für eine Gemeinschaft, das in der Folgewoche noch geehrt wird.“ Deshalb werden auch Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, für gemeinsame Projekte und für das Schulleben eingesetzt haben. Ihr Engagement, ihre Hilfsbereitschaft und ihre Verlässlichkeit hätten die Schule ebenso geprägt wie hervorragende schulische Leistungen. Mit Blick auf den Abschlussjahrgang gab er den Jugendlichen ein Zitat von Eleonor Roosevelt mit auf den Weg: „Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.“

Mit persönlichen und teils sehr emotionalen Worten verabschiedeten sich auch die Klassenleitungen von ihren Klassen. Sie blickten auf sechs gemeinsame Jahre voller Erlebnisse, Herausforderungen und schöner Erinnerungen zurück. Als symbolisches Geschenk überreichten sie ihren Schülerinnen und Schülern einen Schlüssel. Er stand sinnbildlich für die vielen Türen, die sich nun öffnen – zu neuen Chancen, Begegnungen und Lebenswegen. Gleichzeitig erinnerten sie daran, dass jeder seinen eigenen Schlüssel in der Hand halte und den Mut haben solle, neue Wege zu gehen, an sich selbst zu glauben und das Leben aktiv zu gestalten.

Für einen musikalischen Höhepunkt sorgte die Schülerin Mia Marie Bätge mit zwei einfühlsamen Klavierstücken, die den feierlichen Charakter der Veranstaltung eindrucksvoll unterstrichen. Besonders emotional wurde es schließlich beim traditionellen Abschlussvideo. Zahlreiche Erinnerungsfotos aus sechs gemeinsamen Schuljahren – von den ersten Tagen an der Schule über Klassenfahrten, Projekte und Ausflüge bis hin zu den vielen kleinen Momenten des Schulalltags – ließen die gemeinsame Zeit noch einmal lebendig werden. Dabei wurde deutlich, dass auch die rund 30 Schülerinnen und Schüler, die im Laufe der sechs Jahre an die Gesamtschule Halle (Westf.) wechselten, Teil unvergesslicher Momente wurden. Manches Lächeln, aber auch die eine oder andere Träne der Rührung spiegelten wider, wie viele Erinnerungen die Schülerinnen und Schüler miteinander verbinden. 

Mit der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse endete schließlich nicht nur eine gelungene Feier, sondern auch ein bedeutender Lebensabschnitt. Für die Absolventinnen und Absolventen beginnt nun ein neuer Weg – sei es an der Gesamtschule Halle (Westf.), in einer Ausbildung oder mit anderen persönlichen Zukunftsplänen. Was sie dabei mitnehmen, ist weit mehr als ein Abschlusszeugnis: Freundschaften, gemeinsame Erfahrungen, wertvolle Erinnerungen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Die Abschlussfeier machte eindrucksvoll deutlich, was diesen Jahrgang besonders auszeichnet. Er begann seine Schulzeit in einer Zeit der Unsicherheit und Distanz – und verlässt die Schule als eine Gemeinschaft. Von der Maske zur Gemeinschaft, von den ersten Begegnungen hinter Mund-Nasen-Schutz hin zu Freundschaften, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung. Mit Stolz auf das Erreichte, einem symbolischen Schlüssel für die Zukunft und vielen guten Wünschen im Gepäck sind die 99 Absolventinnen und Absolventen nun bereit, die Türen zu ihrem nächsten Lebensabschnitt zu öffnen.