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News

Geschrieben von Avvuran am 05.02.2017

Balladen aus alter Zeit in altem und neuem Kleid



Man konnte ihn fast sehen, den „Erlkönig“, vorgetragen von Katja Ringwald und Nele Lohöfer-Marotz (7b)…

Am 03. Februar 2017 präsentierte der 7. Jahrgang im PZ der Gesamtschule Ergebnisse aus dem Deutsch – Musik – und Kunstunterricht zum Themenbereich: Balladen und Moritaten. Die Medien-AG sorgte für den richtigen Ton und setzte alles ins rechte Licht. Sprecher, Schauspieler, Sänger und Instrumentalisten beeindruckten ihre Mitschüler/-innen und Lehrer/-innen durch ihr engagiertes Auftreten und ein abwechslungsreiches sowie anspruchsvolles Programm.

Zu Beginn der Aufführung führte Malte Knoche(7c) in die Geschichte der Moritaten und Balladen ein und kündigte die „Moritat von der vergifteten Nudelsuppe“ (7c) an. „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ erfuhr seinen Auftritt durch die Schüler/-innen der Klassen 7a und 7b. Im Musikunterricht erarbeitete sich die Klasse 7a den „Erlkönig“, den sie als Rap darbot. Am Klavier bewies Süeda Erbay erneut ihre Fähigkeiten und Marlon Venohr (7b) begleitete die Klasse am Schlagzeug. Begeistern konnte auch das Sprecherquartett (7d), bestehend aus Noel Krzysch, Osman Dogan, Imran Kincal und Florian Janzen, mit ihrem Vortag des „Erlkönigs“ und die 7b mit ihrer eigens entwickelten Sprechpartitur zu Goethes Ballade. Zur Musik „Der Zauberlehrling“ von Paul Dukas präsentierte die 7d acht Comicstrips, die im Kunstunterricht entstanden. Und schließlich fiel der „Handschuh“ (7c) von des Altans Rand. Kommentiert durch innere Monologe und Zwiegespräche machte die 7c dem Publikum die 1797 entstandene Ballade von Schiller zugänglich.

Getragen von großer Spielfreude durfte das Publikum „Die Bürgschaft“, szenisch erarbeitet durch die 7a, erleben. Marlon Venohr und Maximilian Hille (7b) setzten mit ihrer Rap – Bearbeitung der „Loreley“  einen würdigen Schlusspunkt im Programmablauf.  Sie zeigten einmal mehr und stellvertretend für alle Beteiligten, welche vielfältigen Fähigkeiten und Fertigkeiten die Schüler/-innen unserer Schule besitzen. Goethe und Schiller hätten vor 220 Jahren – ihrem „Balladenjahr“-  ihre wahre Freude gehabt!

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