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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 06.03.2026

Ein Abend der Begegnung und des Miteinanders



Rückblick auf das vierte Interkulturelle Fastenbrechen

Am 24.02.2026 versammelten sich zahlreiche Gäste in der festlich hergerichteten Mensa der Gesamtschule Halle (Westf.), um gemeinsam das inzwischen vierte Interkulturelle Fastenbrechen (Iftar) zu begehen. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Halle sowie geladene Gäste setzten an diesem Abend ein sichtbares Zeichen für Respekt, Toleranz und Zusammenhalt.

Bereits zu Beginn machte Schulleiter Matthias Geukes in seiner Begrüßung deutlich, wie wichtig Räume der interreligiösen und interkulturellen Begegnung für das Schulleben sind und welche Rolle die Schule als Ort des Miteinanders einnimmt. In seinen anschließenden Grußworten hob Bürgermeister Thomas Tappe die Bedeutung solcher Veranstaltungen für den gesellschaftlichen Frieden und das gute Miteinander in der Stadt hervor und würdigte das Engagement aller Beteiligten.

Inhaltlich wurde der Abend von einem abwechslungsreichen Programm getragen, das Wissen, Spiritualität und Kunst miteinander verband. Musikalische Beiträge des Rauda Ensembles und der Christuskirche Gütersloh sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre und unterstrichen mit ihren unterschiedlichen Klangfarben die Vielfalt der Anwesenden. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Gesprächsrunde „Fasten im Fokus“, in der Schülerinnen und Schüler aus muslimischer und christlicher Perspektive über ihre Erfahrungen mit Fasten, Verzicht und Spiritualität sprachen. Sie zeigten auf eindrucksvolle Weise, wie ähnliche Werte – etwa Dankbarkeit, Achtsamkeit und Solidarität – in beiden Traditionen gelebt werden.

Mit dem Ruf zum Fastenbrechen und dem gemeinsamen Iftar in der Mensa erreichte der Abend seinen kulinarischen Höhepunkt. Ein vielfältiges Buffet, zu dem viele Familien und Unterstützer beigetragen hatten, spiegelte die kulturelle und religiöse Vielfalt der Schulgemeinschaft wider. Während des Essens entstanden zahlreiche Gespräche über religiöse Rituale, persönliche Lebenswege und gemeinsame Werte, wodurch sich viele Gäste einander noch näher kamen. Besonders erfreulich war das ausgesprochen positive Feedback, das die Schule im Nachgang erreichte. Viele Eltern und Schüler zeigten sich bewegt und dankbar – nicht nur für den gelungenen Abend, sondern auch dafür, dass ihre eigene religiöse und kulturelle Identität im schulischen Rahmen sichtbar und wertgeschätzt wird. Veranstaltungen wie das Interreligiöse Fastenbrechen stärken das gegenseitige Verständnis, die Identifikation mit der Schule und tragen damit maßgeblich zu Schulfrieden und einem respektvollen Miteinander bei – Werte, die die Gesamtschule Halle als Schulgemeinschaft mit Leben füllen möchte.

Ein besonderer Dank gilt der Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung, deren großzügige Unterstützung dieses Format in dieser Qualität ermöglicht. Ebenso dankt die Schule allen Mitwirkenden aus Kollegium, Schülerschaft und Elternschaft, die mit ihrem Engagement, ihren Beiträgen und ihrem Einsatz diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Schon jetzt ist der Wunsch groß, das Interkulturelle Fastenbrechen auch in den kommenden Jahren als festen Bestandteil des Schullebens fortzuführen.