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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 25.11.2018
Der Ball rollt wieder…
… oder er wird vielmehr geworfen. Denn am Donnerstag, den 29.11.2018, und am Mittwoch, den 05.12.2018, finden an der Gesamtschule Halle (Westf.) die Kreismeisterschaften im Handball für Jungen und Mädchen der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2004,2005 und 2006) statt. Die Gesamtschule Halle (Westf.) ist jeweils mit einer Mannschaft vertreten.
Die Jungen der Gesamtschule Halle (Westf.) machen am Donnerstag, den 29.11.2018, ab 14:00 Uhr den Auftakt. Sie werden im Laufe des Turniers auf die Mannschaften des Kreisgymnasiums Halle, Steinhagener Gymnasiums und des Ev. Gymnasiums Werther treffen. Ein Spiel dauert 20 Minuten und ist in zwei Halbzeiten á 10 Minuten aufgeteilt. Die Spiele der Mannschaft der Gesamtschule Halle (Westf.) starten um 14:00 Uhr, um 14:40 Uhr (zweites Spiel) und um 15:20 Uhr (drittes Spiel).
Die Mädchenmannschaft der Gesamtschule Halle (Westf.) startet am Mittwoch, den 05.12.2018, ab 14:00 Uhr in das Turnier. Die Mädchen des 6., 7., 8. und 9. Jahrgangs möchten sich gegen die Mannschaften des Gymnasiums Steinhagen, des Kreisgymnasiums Halle, des Ev. Gymnasiums Werther und des CJD-Gymnasiums Versmold durchsetzen. Ein Spiel dauert 20 Minuten und ist in zwei Halbzeiten á 10 Minuten aufgeteilt. Die Spiele der Gesamtschule Halle (Westf.) starten um 14:00 Uhr (erstes Spiel), um 14:30 Uhr (zweites Spiel), um 15:30 Uhr (drittes Spiel) und um 16:00 Uhr (viertes Spiel).
Die Mannschaften freuen sich auf eine lautstarke Unterstützung durch Besucher. Einlass ist ab 13:30 Uhr.
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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 08.11.2018
Geglückte Premiere
Zum ersten Mal hat eine Auswahl der Gesamtschule Halle am Mittwoch an einem Fußball-Hallenturnier für DFB-Partnerschulen teilgenommen. In der Sporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh erzielten die Haller Schüler mit drei Siegen und zwei Niederlagen eine positive Bilanz.
Nachdem die Auftaktpartie gegen die Gastgeber aus Gütersloh noch mit 1:2 verloren ging (Tor: Reza Shabani), durften die Schüler aus den Jahrgängen fünf bis sieben nach dem zweiten Spiel erstmals jubeln: Philipp Mußmann und Philipp Pempeit sorgten mit ihren Toren für einen 2:0-Erfolg gegen das Bessel-Gymnasium aus Minden.
Es folgte eine 0:3-Pleite gegen das Einstein Gymnasium Rheda, ehe die Haller Auswahl mit zwei Siegen für einen zufriedenstellenden Turnierabschluss sorgte. Beim 4:2-Sieg gegen die Sekundarschule Hüllhorst erzielten Reza Shabani und Jack Hadji jeweils einen Doppelpack, im letzten Spiel setzten sich die Haller Schüler mit 2:1 gegen das Stadtgymnasium Detmold durch. Reza Shabani erzielte in dieser Partie seinen vierten Turniertreffer, zudem traf Paul Bäumer.
Lehrer Fabian Piasecki, der zusammen mit Daniel Keller die Mannschaft der Gesamtschule Halle betreute, zeigte sich nach dem Turnier zufrieden: „Wir haben uns auf dem Spielfeld gut präsentiert und hatten eine Menge Spaß. Nun freuen wir uns schon auf die nächsten Vergleiche mit anderen Schulen.“
Die Gesamtschule Halle ist seit Beginn des Schuljahres offiziell eine „Partnerschule des Fußballs“. In wöchentlichen Trainingseinheiten wird talentierten Schülerinnen und Schülern dadurch die Möglichkeit gegeben, in ihrer Sportart Fußball zusätzlich gefördert zu werden.
Folgende Schülerinnen und Schüler nahmen am Hallenturnier für DFB-Partnerschulen teil: Paul Bäumer, Noah Alexander Gora, Jack Hadji, Ashkan Hashemi, Philipp Mußmann, Philipp Pempeit, Dion Schwamm, Mohamadreza Shabani und Luis Tannhäuser.
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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 11.10.2018
Termine: Tag der Offenen Tür und Anmeldungen
Die Gesamtschule Halle öffnet wieder ihre Türen für alle interessierten Eltern und ihre Kinder. Darüber hinaus stehen die Anmeldetermine für das Schuljahr 2019/2020 fest:
Infoabend für Eltern / Erziehungsberechtigte / Interessierte:
Donnerstag, 08.11.2018 um 19:30 Uhr.
Tag der Offenen Tür:
Samstag, 01.12.2018 von 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Anmeldungen:
Montag, 25.02.2019 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Dienstag, 26.02.2019 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18 Uhr
Mittwoch, 27.02.2019 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag, 28.02.2019 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
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Geschrieben von Redaktion Gesamtschule am 11.09.2018
Gesamtschule Halle wird „Partnerschule des Fußballs“
Die Gesamtschule Halle startet mit einer erfreulichen Nachricht ins neue Schuljahr: Im Rahmen der weiteren Profilierung der Schule kooperiert die Gesamtschule Halle ab sofort mit dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) sowie dem DFB-Talentförderprogramm und erhält heute die Zertifizierung als „Partnerschule des Fußballs“.
Talentierten Fußballerinnen und Fußballern der 5. bis 8. Klassenstufe wird dadurch die Möglichkeit geboten, wöchentlich an einem „leistungsorientierten Fußballtraining“ teilzunehmen, das sich an den Grundsätzen des DFB-Stützpunkttrainings sowie den „Grundsätzen und Bestimmungen des Schulsports“ orientiert.
Einmal pro Woche kommen zukünftig jeweils 15 ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5/6 und 7/8 zusammen, um in zwei Fördergruppen ein 90-minütiges Fördertraining „Fußball“ zu absolvieren. Geleitet werden die Trainingseinheiten von den Lehrkräften Fabian Piasecki (Trainer B-Lizenz) und Daniel Keller (A-Lizenz), die beide über die nötige Trainerausbildung verfügen.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem FLVW sowie dem DFB ist es außerdem geplant, dass ältere Schülerinnen und Schüler perspektivisch das Angebot erhalten, eine „Juniorcoach“-Ausbildung zu absolvieren. Diese wird vom DFB/FLVW vollfinanziert und eröffnet älteren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, selbst als Übungsleiter (zum Beispiel in Grundschulen oder den umliegenden Vereinen) tätig zu werden.
Ziel der Kooperation ist es, die talentiertesten Grundschulkinder im Umfeld für eine Schullaufbahn auf der Gesamtschule Halle zu motivieren und ihnen gleichzeitig die Chance zu geben, sich auch im weiterführenden schulischen Umfeld in ihrer Sportart Fußball optimal entwickeln zu können. Die Kooperationsvereinbarung läuft unbefristet.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.haller-kreisblatt.de/lokal/halle/22231698_Gesamtschule-kooperiert-mit-dem-DFB.html
Bild: Westfalen-Blatt
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Geschrieben von konzepte am 29.05.2018
Schülerspezialverkehr für die Gesamtschule Halle (Westf.)
Pünktlich nach den Pfingstferien tritt am Montag, den 28.05.2018 der neu eingeführte Schülerspezialverkehr aus Brockhagen zur Gesamtschule Halle (Westf.) seinen Dienst an!
Der Bus startet um 07:58 in Brockhagen an der Horststraße und kommt um 08:10 an der Gesamtschule an.
Den Fahrplan können Sie hier einsehen.
Wir wünschen allen Schülern eine gute Fahrt!
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Geschrieben von Avvuran am 06.05.2018
Elterncafé an der Gesamtschule – Ein voller Erfolg
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Gesamtschule Halle (Westf.) zeigte sich am Donnerstag, den 26.04.2018 von ihrer interkulturellen Seite. Almuth Burkhardt-Bader und das Multiprofessionelle Team, Anna Hecker und Frieda Olfert, luden die Eltern der neuzugewanderten Schüler und Schülerinnen zu einem gemeinsamen Treffen in das Schülercafé des Schulzentrums an der Masch ein. 16 anwesenden Eltern zeigten sich angetan von der Idee. „Das ist eine ganz tolle Sache und kann uns super bei der Beantwortung vieler Fragen helfen“, äußerten sich die Eltern.
Viele Eltern der neuzugewanderten Schülerinnen und Schüler kommen aus Ländern, in denen sich das Schulsystem sehr vom deutschen Schulsystem unterscheidet. Fehlende Sprachkenntnisse sind eine zusätzliche Barriere. Eine angemessene Förderung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in ihrer schulischen Laufbahn ist so nur erschwert oder gar nicht umsetzbar.
Ziel des Elterncafés ist es, den Eltern Informationen an die Hand zu geben, um das System Schule besser kennenzulernen und sicherer darin agieren zu können. Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule soll gefördert und Schule als ein offener Ort der Begegnung wahrgenommen werden, an dem gemeinsam mit den Lehrkräften eine Art Erziehungspartnerschaft eingegangen werden kann. Als weiteres Ziel steht die Förderung der Eltern in ihrer Erziehungs- und Sozialkompetenz hier im Vordergrund.
Neben einer angeregten Unterhaltung bei Kaffee und Keksen sollen dazu an jedem Termin Expertinnen oder Experten aus verschiedenen Bereichen eingeladen werden. Hierbei soll es um die Aufklärung über Unterrichtsinhalte, gesunde Ernährung, Umgang mit Medien, Ferien- und Freizeitangebote u.v.m. gehen. Auf diese Weise werden Eltern an verschiedene Themen herangeführt, gleichzeitig sollen sie ermutigt werden, sich bei wichtigen Fragen direkt an die jeweiligen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu wenden.
Das Elterncafé wird durch eine Arabisch-Dolmetscherin und einen Farsi-Dolmetscher unterstützt.
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Geschrieben von Avvuran am 26.04.2018
Achtklässler sollen raus aus der „Käseglocke“ (Westfalenblatt 10.04.18)
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Beim Projekt »Praxis Leben« können Haller Gesamtschüler die gewohnten Pfade verlassen.
Klaudia Genuit-Thiessen
Halle (WB). Null Bock auf den Job? Es kann schon schwierig sein, sich krank zu melden, wenn man 13 Jahre alt ist oder 14. Zu telefonieren statt eine WhatsApp zu schicken. Aber auch das lernt man bei »Praxis Leben«. Oder mal eine Durststrecke zu überwinden.
Das Sozialprojekt der Gesamtschule Halle macht Achtklässler jetzt seit einem Jahr stärker. Weil es bei den Schülern, aber auch bei Betrieben und Einrichtungen so gut ankommt, geht es in diesem Sommer in die zweite Runde. 138 junge Leute aus fünf Klassen suchen deshalb eine Stelle für dieses besondere Sozialpraktikum. Das können sie in sozialen Einrichtungen leisten, in ökologischen, kulturellen oder politischen. »Wir haben um die 200 Briefe verschickt und noch einige Adressen in Reserve«, sagt Schulleiterin Almuth Burkhardt-Bader. Schüler engagieren sich im Seniorenheim oder reparieren einen Waldlehrpfad
Der Starter-Jahrgang lebt jetzt seit Schuljahresbeginn einmal in der Woche drei Unterrichtsstunden lang in der Praxis. Jeden Donnerstag (es gibt aber auch Ausnahmen) spielen die Schüler mit Senioren im Haus Eggeblick oder Marienheim Mensch-ärger-dich-nicht oder Halma. Sie lesen Dreikäsehochs in der Kita vor, helfen in Tagespflege-Einrichtungen, stehen bei der DLRG mit am Beckenrand. Ein Junge gibt sein Bestes auf dem Bio-Bauernhof, während drei Mitschüler mit dem BUND den Waldlehrpfad renovieren. Wieder andere erleben das Rathaus von innen oder eine Apotheke.
»Wir wollen die Schüler in diesem schwierigen Alter nicht auf den Acker schicken. Aber sie sollen die Möglichkeit bekommen, etwas mit Hand und Herz zu machen«, erklärt Almuth Burkhardt-Bader. Das Projekt ziele genau darauf ab, die Schüler aus einer Umgebung herauszuholen, in der es um kognitive Leistungen gehe, ergänzt Silke Rache, die an der Schule die didaktische Leitung des Projekts übernommen hat. Sie betreut mit ihren Kollegen Pete Quest, Franziska Johansson und Sigrun Gehlen, die Berufskoordinatorin an der Schule ist, Schüler und Betriebe. Raus dem Schon- und Schutzraum Schule und rein ins Leben
Raus aus der »Käseglocke«, dem Schon- und Schutzraum Schule, und rein ins Leben. Die Jungen und Mädchen in diesem schwierigen Alter, in dem viele Gleichaltrige hauptsächlich um sich selbst kreisen, nutzen die Chance. Sie entwickeln Ideen, übernehmen Verantwortung, entdecken verborgene Stärken. Sie lernen nachzufragen, wenn etwas unklar ist, und trauen sich manchmal erstmals, mit einem Erwachsenen ein Gespräch zu führen. Pete Quest: »Sie tun etwas freiwillig, schenken es der Gesellschaft.« Das gibt Selbstbewusstsein. Erst recht, wenn die Kids merken, dass es gut ankommt, was sie tun oder sagen. Wie bei Jona und Arne. Sigrun Gehlen: »Die Kinder wollen erst später von ihren Eltern abgeholt werden, wenn die Jungs da sind.«
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Geschrieben von Avvuran am 08.03.2018
Gesamtschule Halle kooperiert mit Koyo (HK 02.03.18)
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Halle. Die Gesamtschule und die Koyo Bearings Deutschland GmbH haben eine von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen initiierte Kooperation unterzeichnet. „Es ist bereits die 208 Kooperation in unserem Bezirk. Gestartet sind wir mit dem Projekt vor 17 Jahren“, erklärte Swen Binner, IHK-Geschäftsführer Berufliche Bildung.
Der in Künsebeck beheimatete und zum japanischen JTEKT-Konzern gehörige Hersteller von Nadellagern gilt als einer der führenden Zulieferer in der Automobilindustrie. „Mit unserem Projekt unterstützen wir Lehrer darin, den Unterricht praxisnäher zu gestalten. Zudem geben wir Schülern praktische Einblicke in die Berufswelt“, sagte Binner beim Treffen am Haller Standort.
„Es fällt zunehmend schwerer, geeignete Kandidaten für unsere Ausbildungsplätze zu finden“, erklärte Koyo-Personalleiter Manuel Tellke. Es ist eine Kooperation, von der beide Seiten profitieren können. Denn auch für die Schüler sei es oft schwierig, bei der Vielzahl an beruflichen Möglichkeiten den Durchblick zu behalten.
Werkleiter Christoph Holz schaut derweil optimistisch in die Zukunft. „Um der starken Geschäftsentwicklung gerecht zu werden, investieren wir in unser Personal.“ Es habe eine lange Durststrecke gegeben, aber seit drei Jahren erziele man deutliche Umsatzzuwächse, die man auch künftig erwarte.
„Diese Kooperation mit einem weltweit agierenden Unternehmen ist für unsere junge Schule ein Gewinn“, sagte Gesamtschulleiterin Almuth Burkhardt-Bader. Man setzte stark auf die MINT-Fächer und baue diesen Bereich auch noch weiter aus. Erst kürzlich habe man entschieden, das Fach Chemie in den Klassen 9 und 10 als Grund- und Erweiterungskurs und somit auf unterschiedlichen Leistungsniveaus anzubieten.
URL: http://www.haller-kreisblatt.de/lokal/halle/22074405_Gesamtschule-kooperiert-mit-Koyo.html
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Geschrieben von Avvuran am 08.03.2018
So soll die Gesamtschule digitalisiert werden (Haller Kreisblatt 01.03.2018)
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Halle. „Am Ende arbeitet der Schüler immer mit einem Text, muss sich damit beschäftigen und ihn verstehen“, sagt Dirk Hansen und ergänzt: „Im Prinzip ist es dabei ja egal, ob das Schriftstück in Papierform oder auf einem Bildschirm vorliegt.“ Grundsätzlich bieten digitale Medien nach Ansicht des stellvertretenden Leiters der Gesamtschule allerdings viele Möglichkeiten, wenn es da-rum geht, interessante und aktuelle Informationen zu beschaffen.
Die Gesamtschule befindet sich nach ihrem Start im August 2014 noch im Aufbau. Sie teilt sich das Schulzentrum Masch mit der auslaufenden Haupt- und Realschule. Derzeit verfügen die drei Schulen über vier Computerräume sowie einen mobilen Laptop-Schrank, der mit einem Access-Point sowie 18 Endgeräten und einem Drucker ausgestattet ist. Die Geräte können in allen Klassenräumen eingesetzt werden.
Schüler haben keinen Zugang zum WLAN-Netz
Das schuleigene WLAN-Netz versorgt den gesamten Komplex, ist für die Endgeräte der Schüler aber nicht geöffnet und das soll laut Hansen auch so bleiben: „Handys dürfen bei uns während der Schulzeit nicht sichtbar und nicht hörbar sein. Wer sich nicht daran hält, dessen Handy wird einkassiert.“ Damit möchte die Schulleitung verhindern, dass Audio- und Video-Dateien auf dem Schulgelände aufgenommen und ins Netz gestellt werden. Hansen: „Da sind wir sehr restriktiv.“ Besonders wichtig ist es nach Ansicht des Lehrers, dass Recherchen im Internet pädagogisch und didaktisch begleitet werden: „Es macht wenig Sinn, den Schülern zu sagen, ,geht mal ins Internet und schaut nach, was ihr zu dem Thema findet’. Das ist oft zu viel, zu komplex und zum Teil auch fehlerhaft.“ Laut Hansen ist es besser, gezielt Seiten anzugeben, auf denen die Schüler entsprechende Informationen finden: „Wenn in der fünften Klasse in Gesellschaftslehre zum Beispiel der Themenkomplex Römer behandelt wird, gibt es tolle Seiten, auf denen die Schüler herausfinden können, wie sie zum Beispiel gelebt, wie sie ihre Häuser gebaut und womit ihre Kinder gespielt haben.“ Mit Bildern, Videosequenzen und Texten werden die Informationen auf derartigen Seiten nach Ansicht des stellvertretenden Schulleiters sehr gut aufgearbeitet. Zudem macht es laut Hansen Sinn, wenn die Schüler die Informationen selbst herausfiltern und sich entsprechende Notizen machen.
Der Einsatz von digitalen Medien steht und fällt nach Erfahrung des Pädagogen allerdings mit der Hardware: „Wenn ständig irgendetwas nicht funktioniert, dann kommt schnell Frust auf. Die digitale Technik muss verlässlich sein.“ Nach Startschwierigkeiten mit vielen Problemen läuft das Computersystem an der Gesamtschule laut Hansen mittlerweile zuverlässig und stressfrei. Auf dem Weg zu einer optimalen technischen Ausstattung aller Klassenräume steht die noch junge Schule laut Hansen vor einer abschließenden Entscheidung: „Es ist so gut wie sicher, dass wir auf eine Lösung mit einer Projektionsfläche, einer Dokumentenkamera und einem Beamer sowie einem Audiosystem setzen werden. Damit können Filme, Bilder, Dateien und auch einzelne Seiten projiziert werden.“ Laut Hansen ist diese Kombination günstiger und auch einfacher zu handhaben als beispielsweise ein Whiteboard: „Dieses System ist interaktiv und es lassen sich Dateien auch abspeichern.“ Ein weiterer großer Vorteil ist laut Dirk Hansen die Möglichkeit, dass Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit vor der ganzen Klasse präsentieren können: „Da funktioniert die Umsetzung zwischen Analog und Digital sehr gut. Das kann ein Smartboard nicht leisten.“ Darüber hinaus kann die Projektionsfläche als normale Tafel und interaktiv zusammen mit dem Beamer, ähnlich einem Whiteboard, eingesetzt werden. Hansen: „Ich hoffe, dass wir es in diesem Jahr schaffen, die Hälfte der Klassenräume mit diesem System auszustatten.“
Analoge und digitale Welt im Selbstlernzentrum
Parallel dazu baut die Gesamtschule sukzessive ein Selbstlernzentrum mit Computerarbeitsplätzen, einer Bibliothek sowie Gruppentischen auf, in dem sich die analoge und die digitale Welt begegnen. Bis zur Klasse zehn besuchen die Schüler die Räumlichkeiten mit ihren Lehrern, in der Oberstufe dann ohne Begleitung. Dirk Hansen: „Das ist sicherlich besonders für die Schüler der Sekundarstufe II sehr interessant, weil sie dann ihre Freistunden, die durch das Kurssystem unvermeidlich sind, sinnvoll nutzen können.“
Problematisch ist es nach Ansicht des stellvertretenden Schulleiters, dass derartige Projekte bei einer sich im Aufbau befindlichen Schule praktisch neben der pädagogischen Arbeit erledigt werden müssen: „Da wünschen wir uns eine bessere personelle Ausstattung.“ Doch die ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil: „Durch die Digitalisierung des Unterrichts wird kein Schüler schlauer. Es krankt daran, dass wir seit Jahren glauben, wir könnten die Schüler mit weniger Lehrern auf den Weg bringen. Das ist leider ein Trugschluss. Gleiches gilt für die Bereiche der Schulsozialarbeit und der Übergangscoaches. Da sind viele Länder schon weiter als wir und investieren deutlich mehr Geld in ihr Bildungssystem.“
URL: http://www.haller-kreisblatt.de/lokal/halle/22074185_So-soll-die-Gesamtschule-digitalisiert-werden.html
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Geschrieben von Avvuran am 08.02.2018
Haller Schulen gedenken der Opfer der Nationalsozialisten (HK 30.01.18)
Halle. (Von Uwe Pollmeier, Haller Kreisblatt). „Wir wollen daran erinnern, dass so etwas nicht noch einmal passiert“, sagt Pastor Tim Henselmeyer und blickt auf rund 350 Schüler, die schweigend in der Johanniskirche sitzen. Sie alle gedenken zwei Tage nach dem offiziellen Holocaust-Gedenktag und somit 73 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau der Opfer des Nationalsozialismus. Allein dort starben mehr als eine Million Menschen, aber auch in Halle hat die NS-Zeit deutliche Spuren hinterlassen.
„Wir werden sie nie vergessen“, sagt Johannes Kunze von der Realschule Halle angesichts der jüdischen Opfer, die aus Halle kamen oder zum Zeitpunkt ihrer Deportierung in der Lindenstadt lebten. In einer Zeit, in der Zeitzeugen langsam aussterben sei es wichtig, an die dunkelste Zeit deutscher Geschichte zu erinnern.
Nacheinander lesen die Schüler die Namen der Haller Juden vor, nennen Daten der Flucht oder der Deportation sowie deren Geburts- und Sterbedaten. Nach alter jüdischer Tradition legen sie für jedes der Opfer einen kleinen Stein ab.
Unsichtbar sein durch sichtbar machen
Für die musikalische Begleitung der Gedenkveranstaltung sorgen Nore Beaujean und Judith Kunze vom Kreisgymnasium mit Cello und Geige sowie Johannes Overbeck mit der Sonate für Klavier von Wolfgang Amadeus Mozart.
In seiner Ansprache erinnert Pastor Tim Henselmeyer an die Geschichte der Jüdin Hanni Lévy, die als 17-Jährige durch Zufall den Nazis entkommt. Sie arbeitet nach der Ermordung ihrer Eltern in einer Fabrik in Berlin, fällt jedoch genau an dem Tag krankheitsbedingt aus, an dem sämtliche Juden der Firma abtransportiert werden.
Sie fasst den Entschluss, unsichtbar zu werden. Und dass, indem sie sich unters Volk mischt. „Sie färbte sich die Haare blond und legte ihren gelben Judenstern ab“, sagt Henselmeyer. Sie nahm eine neue Identität an, um sich zu schützen.
Nach der Gedenkstunde in der Johanniskirche gehen die Schüler mit ihren Kerzen über den Kirchplatz hinüber zum benachbarten Kluckplatz. Dort stellen sie am Holocaust-Mahnmal still und nachdenklich ihre Kerzen ab.
„Ich finde es toll, dass so viele Schüler dabei sind und dass die Leitung dies ermöglicht“, sagt Historikerin Katja Kosubek, die als Gast zuschaut. Für alle Seiten ist diese Veranstaltung ein Gewinn. So viele konzentrierte, sich ruhig verhaltene und nachdenkliche Schüler kann wohl keine Geschichtsunterrichtsstunde bieten.
URL: http://www.haller-kreisblatt.de/lokal/halle/22045276_Haller-Schulen-gedenken-der-Opfer-der-Nationalsozialisten.html
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