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Geschrieben von Avvuran am 28.01.2018

Der Erlkönig zu Gast



[vc_row][vc_column][vc_column_text]Balladenmittag im siebten Jahrgang.

Auch in diesem Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Halle (Westf.) mit vielen Beiträgen zu unterschiedlichen Balladen auf ihrem Balladenmittag unterhalten und überzeugen. Alle fünf Klassen des siebten Jahrgangs haben ihre Projekte innerhalb einer zweiwöchigen Vorbereitungszeit und in Anlehnung an den Lehrplan erarbeitet.

Neben klassischen Darbietungen, wie dem Vortrag auswendig gelernter Strophen, hatten die Schülerinnen und Schüler genug Raum für freie Interpretationen und Entfaltungen. So gab es an diesem Nachmittag einiges zu sehen, beispielsweise das Puppenspiel „Romina und Julian“, welches die Abwandlung des Klassikers „Romeo und Julia“ darstellt. Auch modernisierte Interpretationen des Erlkönigs von Johann Wolfgang von Goethe sowie wie die Ballade „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ von Theodor Fontane wurden präsentiert. Bei Letztgenanntem setzte die Klasse auf kreative Weise die Inhalte der Ballade um und spielte das Stück so nach, dass selbst der Birnenbaum zum Leben erwachte und sich den Zuschauern mitteilte. Darstellerische Szenen welche durch musikalische oder auch bildhafte Impulse unterstützt wurden, gab es an diesem Mittag ebenfalls zu sehen.

Moderiert wurde die Veranstaltung auf unterhaltsame Weise von Nils Heidbreder (7c) und Pascal Lück (7c), auch sie trugen offensichtlich zum Gelingen der Veranstaltung bei. Sowohl Schüler als auch Lehrer freuen sich auf den nächsten Balladenmittag.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_gallery type=“image_grid“ images=“1763,1759,1764,1762,1760,1758″][/vc_column][/vc_row]

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Geschrieben von Avvuran am 28.01.2018

Vom Roboterzentrum bis zur Nachhilfe (Westfalenblatt 22.01.18)



[vc_row][vc_column][vc_column_text]Tag der offenen Tür an der Gesamtschule – Eltern und Viertklässler erkunden das Schulzentrum.

Halle (mk). Die Haller Gesamtschule ist noch jung, doch beim Tag der offenen Tür präsentierten sich Schüler und Lehrer am Samstagvormittag als alte Hasen, die viel von ihrem Fach verstehen. Sei es im sprachlichen Bereich oder in den naturwissenschaftlichen Fächern. Die Gesamtschule, die inzwischen von 490 Schülern besucht wird, hat ein breites Angebot, bei dem laut Schulleiterin Almuth Burkhardt-Bader das »Soziale Lernen« im Vordergrund steht.

»Es ist wichtig, dass sich eine funktionierende Klassengemeinschaft bildet. So lernen die Kinder Konflikte zu lösen, und dass man gemeinsam viel erreichen kann«, erklärt Almuth Burkhardt-Bader, die vom System der Ganztagsschule überzeugt ist. So könne ein funktionierendes Förderprogramm entwickelt werden, das auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen kann. Unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten sieht die Pädagogin dabei nicht negativ. Vielmehr kritisiert sie die Empfehlungen für Viertklässler der Grundschulen. »Bei uns ist die Schullaufbahn nicht festgelegt«, sagt Burkhardt-Bader. Auf diese Art und Weise sei es auch für Spätzünder möglich, einen sehr guten Schulabschluss zu machen.

Die soziale Komponente verdeutlichten beim Tag der offenen Tür auch Nergiz Akman, Katja Ringwald und Helen Cicek. Die drei jungen Damen stellten ihr Engagement in der Schülervertretung vor, die derzeit 30 Mitglieder hat. »Wir wollen uns hier gegenseitig helfen. An unseren kurzen Tagen geben wir zum Beispiel intern Nachhilfe. Das Ziel ist ein möglichst guter Abschluss«, erklärt Helen Cicek.

Am Stand nebenan präsentiert sich derweil das Fach Technik. Kleine Roboter sausen umher, die von den Schülern fachgerecht programmiert wurden, um kleinen Hindernissen erfolgreich ausweichen können. »Wir sind eine MINT-freundliche Schule und kooperieren mit der Gemeinschaftsoffensive ›Zukunft durch Innovation‹«, erklärt Schulleiterin Almuth Burkhardt-Bader, die ein kleines »Roboterzentrum« an der Schule entwickeln möchte.

Im Chemieraum warten indes kleine Experimente auf die Besucher. Es können zudem Krabbeltiere unter dem Binokular bestaunt werden. Und wer sich künstlerisch betätigen will, der ist beim Laubsägen oder in dem Workshop »Selbst gestalten – Selbst behalten« richtig aufgehoben.

Parallel zu den Mitmach-Stationen werden für die Eltern Rundgänge durch das Schulgebäude angeboten, und in der Mensa sind alle Besucher zum großen Probe-Essen eingeladen. Eine Einladung, die sich viele Eltern und Kinder nicht entgehen lassen, denn die Küche hat ein leckeres Buffet zusammengestellt, das keine Wünsche offen lässt.

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Geschrieben von Avvuran am 08.12.2017

Kaufmännischer Eifer mit Knetgummi (Haller Kreisblatt 08.12.17)



Halle . Dichtgedrängt schieben sich die zahlreichen Besucher in der Aula an den Tischen mit den Bastelarbeiten vorbei. Rund um den großen Weihnachtsbaum bieten Kinder und Jugendliche der Gesamtschule selbst gemachtes Knetgummi, Schneegläser oder Topflappen an. Beim traditionellen Lichterfest tummeln sich etwa 600 Personen auf dem Schulhof und im Gebäude – nächstes Jahr werden es wohl noch mehr.

Fest wächst von Jahr zu Jahr – schon 17 Klassen sind in der Organisation dabei

Im vierten Jahr ihres Bestehens lernen derzeit etwa 450 Schüler auf der Gesamtschule Halle für das Leben. Jedes Jahr kommen rund 110 Gesamtschüler dazu, während die Haupt- und Realschule auslaufen. Deswegen wächst auch das Lichterfest von Jahr zu Jahr. 17 Klassen helfen in diesem Jahr schon bei der Durchführung mit. Jede Klasse entscheidet selbst, was sie vom Erlös behält und was sie dem Förderverein zukommen lässt. Nahrungsmittel, die übrig bleiben, bekommt die Gütersloher Tafel.

Beim Glücksrad bildet sich eine kleine Schlange, wie auch vor vielen anderen Verkaufsständen. Die große Kaffeemaschine kommt mit dem Kochen irgendwann nicht mehr hinterher und die Jugendlichen müssen ein paar Kunden höflich vertrösten und um Geduld bitten. Eine drängelnde Mitschülerin hingegen erhält die knappe Empfehlung: „Chill doch mal.“

Lehrer Thomas Brocksiek ist als Gründungsmitglied von Anfang an dabei gewesen. Jetzt kümmert er sich um das rechtzeitige Wenden der Geflügelwürste – es soll nichts anbrennen. Außerdem bewacht er die Holzscheite im offenen Kessel, der den Schulhof mit Einbruch der Dämmerung in ein flackerndes, warmes Licht taucht. „Hier draußen ist alles etwas rustikaler“, sagt Brocksiek. Drinnen hingegen laufe der Weihnachtsmarkt mit dem Verkauf von Cr ê pes, Kuchen und Kaffee. „Ohne die Eltern ginge hier gar nichts“, lobt der Lehrer den Einsatz der Beteiligten.

Fast alles, was Schüler und Eltern gebastelt, gebacken und gebaut haben, gibt es für einen Euro – der Kaufanreiz ist folglich groß. Viele Schüler scheinen beim Verkauf viel Spaß zu haben. Mancher zeigt regelrecht kaufmännischen Eifer. Till und Maurice etwa verkaufen engagiert Tombolalose. Deren goldene Farbe scheint gut gewählt, denn jedes Los gewinnt.

Ein Besucher hat sich gefragt, wie das Lichterfest wohl zu seinem Namen gekommen ist – die vorhandenen Deckenleuchten geben darauf nämlich nur einen unbefriedigenden Hinweis. Tatsächlich mangelt es dem Fest anscheinend nur an Folgendem: den Lichtern aus seinem Titel.

Fotos: Haller Kreisblatt

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Geschrieben von Avvuran am 08.12.2017

Prima Indoor-Weihnachtsmarkt (Westfalen-Blatt 08.12.17)



Lichterfest in der Gesamtschule Halle wächst mit der Schülerzahl.

Halle(mk). Die Haller Gesamtschule und damit auch das Lichterfest gibt es zwar erst seit Sommer 2014. Doch am Mittwochnachmittag zeigte die Schule, dass sie das Feiern schon gelernt hat.

Bei der vierten Ausgabe der vom Förderverein, Lehrern und Schülern organisierten Veranstaltung wird viel mehr deutlich, dass die Beteiligten wissen, wie sie ein richtiges Fest auf die Beine stellen. Auf die zahlreichen Besucher warten liebevoll gestaltete Handwerkskunst, kleine Verkaufsstände. Und ein Geruch von frisch gebackenen Waffeln und Plätzchen liegt in der Luft.

Ideale Voraussetzungen also für einen rundum gelungenen Nachmittag, der vor Beginn des Lichterfestes allerdings traditionell im Zeichen der Fünftklässler steht. »Die Kinder haben das Theaterstück »Knecht Ruprecht« aufgeführt, an dem auch Schüler aus dem Musikunterricht als Sänger beteiligt waren«, erklärt Deutschlehrer Thomas Brocksiek, der sich über die Entwicklung des Lichterfestes sehr freut. »Wir sind in den vergangenen Jahren immer größer und professioneller geworden. Das liegt unter anderem daran, dass wir pro Jahr etwa 108 neue Schüler dazu bekommen«, sagt Brocksiek, der auch dem 110 Mitglieder zählenden Förderverein der Gesamtschule angehört. Derzeit besuchen die Gesamtschule mehr als 450 Kinder.

Viele davon sind mit ihren Eltern und Freunden zum Lichterfest gekommen, das sich über das gesamte Foyer der Gesamtschule erstreckt. Vor dem Eingang stehen Feuerkörbe. Es wird gegrillt und sobald man durch den Haupteingang geht, kommt man sich wie auf einem Indoor-Weihnachtsmarkt vor. Eine große Tanne und drumherum viele kleine Verkaufsstände, an denen die Schüler versuchen, ihre selbstgemachten Köstlichkeiten oder Schnitzereien zu verkaufen. Darunter viele Plätzchen, kleine Stollen aber auch verblüffende Handwerkskunst wie zum Beispiel eine weihnachtliche Holzarbeit mit Kerzen und Tannenbaum-Motiven, das aus einer Europalette gesägt wurde.

Die Eltern, zum Teil auch Großeltern genossen es sichtlich zu bummeln und die gewohnte Umgebung ihrer Kinder kennenzulernen. Eine Umgebung, in der sie viel lernen und sich engagiert in die Gestaltung eines Festes mit einbringen. Zudem wollen die Verantwortlichen auch die soziale Ader der Heranwachsenden schulen, in dem sie die Reste des Kuchen-, Crepes-, und Waffelverkaufs an die Gütersloher Tafel spenden. Den Verwendungszweck ihrer Verkaufserlöse kann laut Thomas Brocksiek übrigens jede Klasse selbst bestimmen. Nicht ausgeschlossen, dass sich die ein oder andere noch für eine gute Tat vor Weihnachten entscheidet.

Fotos: Westfalen-Blatt

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Geschrieben von Avvuran am 03.12.2017

Gut gelesen (Westfalen Blatt 01.12.2017)



Halle (pes). Für die fünf Mitglieder der Jury ist die Sache schnell klar: Karlotta Klack ist die Siegerin beim Vorlese-Wettbewerb der Haller Gesamtschule. Sie hatte nicht nur ihre eigene Textpassage aus »Bis(s) zum Morgengrauen« von Stephenie Meyer sehr gut vorgetragen, sondern meisterte auch den von Deutschlehrern Ayla Avvuran vorgegeben Fremdtext aus »Jenseits der Finsterbachbrücke« von Antonia Michaelis am besten.
Die Sechstklässlerin hatte sich bei der Ausscheidung im Jahrgang gemeinsam mit Rony Szczesny (6a), Alina Block (6b) und Greta Tönsmann (6c) für das Finale im pädagogischen Zentrum qualifiziert, wo die beiden Schulsprecherinnen Katja Ringwald und Nergiz Akmann durchs Programm führten. Greta Tönsmann belegte den zweiten Platz, wofür sogar die von der Jury vergebenen Punkte herangezogen werden mussten. So knapp fiel die Entscheidung hinter der Siegerin aus.
Zu den Juroren zählte neben Lehrerin Silke Rache, der didaktischen Leiterin der Gesamtschule, Fördervereins-Vorsitzender Susanne Kotthaus, Vorjahressieger Richard-Elmar Kamp und WESTFALEN-BLATT-Redakteur Klaus-Peter Schillig auch ein echter Profi. Jugendbuchautor Dirk Reinhardt hatte erst am Vormittag an gleicher Stätte aus seinem Roman »Train Kids« gelesen. In dem Buch schildert er die Schicksale mittelamerikanischer Jugendlicher, die versuchen, mit Güterzügen von Mexiko in die USA einzureisen.

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Geschrieben von Avvuran am 03.12.2017

Mit Biss zum Schulsieg (Haller Kreisblatt 23.11.2017)



Vorlesewettbewerb: Karlotta Klack überzeugt die Jury. Sie wird beste Sechstklässlerin.
Halle (ais). Und vertritt damit die Gesamtschule Halle beim Kreisentscheid. Am Ende war es ganz knapp. Fast gleichauf lagen die beiden Erstplatzierten Karlotta Klack und Greta Tönsmann. Greta aus der 6c hatte aus dem Buch Liebe, kleine Ratte-Märchen von Maria Wandelt vorgelesen und den Text ebenso souverän bewältigt wie Karlotta aus der 6d. Biss zum Morgengrauen lautete der Titel ihres Buches. Wie die anderen beiden Endrundenteilnehmer Rony Szczesny (6a), der eine Passage aus dem Buch Der geheime Schatz von Winter Morgan vortrug und Alina Block (6b), die den Titel Die Glücksbäckerei – Die magische Verwandlung von Kathryn Littlewood wählte, hatte sie sich zuvor in ihren Klassen durchgesetzt. In der Endrunde galt es nun vor den versammelten Sechsklässlern in der Aula der Gesamtschule drei Minuten lang aus den eigenen Büchern zu lesen und anschließend einen nicht einfachen und unbekannten Text aus dem Buch von Antonia Michaelis Jenseits der Finsterbachbrücke vorzutragen. Die Anspannung des Wettbewerbs und die Aufregung, sich vor großem Publikum zu präsentieren, meisterten alle vier Teilnehmer mit Bravour. Ihre große Ausdrucksstärke entschied am Ende für Karlotta Klack. Dabei war sie nach eigener Aussage „mit ganz wackligen Knien“ auf die Bühne gegangen. Die vier Endrundenteilnehmer wurden mit Buchgeschenken belohnt. Die Siegerin Karlotta Klack darf zudem ihre Vorlesekünste auf Kreisebene beweisen, wo die Kreisvertreter für den Bezirksentscheid ermittelt werden.

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Geschrieben von Avvuran am 17.11.2017

Den Höhlenbrütern auf der Spur (WB HF 16.11.17)



Gewinner des Wettbewerbs „Bio Logisch“ auf Gut Busted – Schüler bauen Nistkästen (von Jan Gruhn, WB).  

Hiddenhausen(HK). Aus dem Leben eines Vogels: Weil sie beim Landeswettbewerb »Bio Logisch« die gestellten Aufgaben bravourös gemeistert haben, wurden 20 Schüler aus dem Regierungsbezirk Detmold zu einem Aktionstag auf das Gut Bustedt eingeladen. Dabei fanden sie zum Beispiel heraus, was einen Höhlenbrüter ausmacht.

Wie der Name schon sagt, brauchen Vögel wie der Kleiber oder die Kohlmeise eine Höhle, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Allerdings wird – wie beim Menschen auch – der Wohnraum für gefiederte »Mieter« mitunter mal knapp. Deshalb haben die Fünft- und Sechstklässler während des aufregenden Aktionstages auf dem ehemaligen Rittergut, auf dem auch das Biologiezentrum seinen Sitz hat, unter anderem Nistkästen gebaut. »Erst haben wir das Holz abgeschliffen«, erklärt Mara Sophie (11) aus Bielefeld. »Dann haben wir den Kasten zusammengenagelt.«

Der Wettbewerb »Bio Logisch« wird seit etwa 15 Jahren vom NRW-Schulministerium veranstaltet. »Das Ziel ist es, junge Schüler für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern«, sagt Cornelia Pätzelt. Sie ist Koordinatorin des Wettbewerbs im Regierungsbezirk Detmold. Etwa 4500 Schüler aller Schulformen der Jahrgangsstufen fünf bis zehn aus ganz NRW hätten teilgenommen, ergänzt Pätzelt, die eigentlich Bio-Lehrerin an der Gesamtschule Harsewinkel ist. Je nach Alter mussten die Kinder verschieden schwere Aufgaben meistern. Unter dem Gesamtmotto »Immer der Nase nach!« sollten die Schüler zum Beispiel das eigene Riechorgan zeichnen und den Aufbau erklären. Natürlich wurde auch wissenschaftlich geschnüffelt: Duftproben mussten analysiert und das Vorgehen methodisch ausgewertet werden.

Wer die landesweit besten Ergebnisse hatte, wurde zu einer viertägigen Schülerakademie eingeladen. Besonders engagierte Schüler aus den Klassen 5 und 6 im Regierungsbezirk durften sich jeweils über einen Aktionstag freuen – wie zum Beispiel auf dem Gut Bustedt.

Niklas (12) durfte nachmittags, genau wie die anderen eingeladenen Nachwuchsforscher, den selbst gebauten Nistkasten mit nach Hause nehmen. »Wir haben bei uns im Garten schon eine Vogelstelle«, erklärt der Schüler aus Harsewinkel. Ganz in der Nähe soll die neue Unterkunft hinkommen – natürlich in luftiger Höhe an einen Baum. Mal sehen, welcher Höhlenbrüter dann bald in die schmucke Holzbehausung einzieht. Auf einer Beobachtungstour rund um das Gut Bustedt haben die Schüler schon einige Vögel beobachtet, die dafür in Frage kommen. »Wir haben zum Beispiel Blaumeisen gesehen«, sagt Nachwuchsforscher Niklas.

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Geschrieben von Avvuran am 26.07.2017

‚merkWÜRDIG’e Filme bei der Premiere im Bambikino



Gütersloh, 06.07.2017. Bei den diesjährigen GT-Clips bewiesen die Schüler des Kreises mal wieder ihre Kreativität und realisierten ein breites Spektrum an Filmideen unter dem Motto ‚merkWÜRDIG‘.

Die 40 Beiträge der beteiligten Schulen und Jugendorganisationen wurden bei der Premiere im Bambi-Kino präsentiert.

https://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/kinder-machen-filme-merkwuerdig.html

Eine achtköpfige Jury wählte die ersten bis dritten Plätze für die zwei Altersklassen aus. In der Kategorie der Jüngeren konnte die Klasse 6e der Gesamtschule Halle (Westf.) mit ihrem Clip ‚Die besten Momente‘ überzeugen. Der Sonderpreis für die witzigste Filmidee ging an dieselbe Klasse mit dem Film ‚Dating Tipps‘. In der Kategorie der Älteren hat der Clip ‚Lalala-Land‘ des Grundkurses Q1 ‚Evangelische Religion‘ des Gymnasiums Verls den ersten Platz erhalten. Der Sonderpreis für besondere schauspielerische Leistung ging an die Klasse 9 der Realschule Rietberg mit dem Film ‚Schwarz beginnt – Weiß gewinnt‘.

Die Gruppen aus je sechs bis acht Kindern und Jugendlichen planten ihren Clip zum Thema ‚merWÜRDIG‘ selbst. Pro Schulklasse konnten somit mehrere Clips gedreht werden. Die Beiträge durften höchstens 90 Sekunden dauern. Für den Clip stand den Gruppen ein Tag für Dreharbeiten, Schnitt und Endproduktion zur Verfügung. Dabei wurden sie vom Medienzentrum Gütersloh mit sämtlicher benötigter Technik und mit ausreichend Zeit von fünf bis sieben Stunden unterstützt. Das Filmprojekt hat zum Ziel den Kindern und Jugendlichen die Bedeutung des Films als Kulturgut näher zu bringen. Auch Gruppengefühl, Planungs- und Konfliktfähigkeit werden durch Produktion eines Filmes gefördert. Im Team müssen Ideen entwickelt, Rollen verteilt, die Drehorte bestimmt und Requisiten vorbereitet werden.

Unterstützt werden die GT-Clips durch die Sparkassen im Kreis Gütersloh, den Bielefelder Kanal 21, das Netzwerk Gewaltprävention des Kreises Gütersloh, die Jugendämter der Städte Rheda-Wiedenbrück und Verl sowie des Kreises Gütersloh und den Verein zur Kriminalprävention im Kreis Gütersloh e.V.

Die Sieger:

Altersgruppe 6 bis 12 Jahre

1. Platz: ‚Die besten Momente‘, Klasse 6e der Gesamtschule Halle (Westf.): Neva Kibar, Amelie Schwitalski, Philipp Unrau, Richard Kamp, Dogasu Topal, Eva Lotte Schmidt

2. Platz: ‚Die verlassene Villa‘,  Jugendzentrum Lifeline: Arjana Llabjanaj, Elmedin Llabjanaj, Ömer Calagin, Mendiem Ramaj, Mejdin Ramaj, Ali Zuhuri

3. Platz: ‚MysTÜRiös‘, AG Film ab! Der OGS Altstadtschule Gütersloh: Tasnia Akhter, Emily Krosch, Tabea Adamowski, Daniel Bilea, Tylr Bexte, Jonas Moon, Peer Bölling, Anatolii

Mikhalov

Sonderpreis für die witzige Filmidee: ‚Dating Tipps‘, Klasse 6e der Gesamtschule Halle (Westf.): Lisa Rebecca Reinke, Max Janzen, Alina Juliet Katschkurow, Beyza Karacabay, Julia Stöbener, Linea Eowyn Luise Sickendiek, Izzet-Tuna Cinar, Cynthia Katharina Friebel, Maya Wreczycki

Altersgruppe 13 bis 20 Jahre

1. Platz: ‚ Lalala-Land‘, GK Q1Ev. Religion Gymnasium Verl: Jacqueline Arndt, Jan Grothusheidkamp, Felix Horstmann, Markus Kracht, Melissa Scheid, Merke Siekaup, Jonas Wagner

2. Platz: ‚ Wolfsnamen und Winkel‘, Internationale Klasse Steinhagener Gymnasium: Basira Atai, Shirin Issa, Tasnim Taftanazi, Fassih Khan, Maria Falinskih, Erolind Demelezi, Behar Demelezi, Helin Issa, Ali Suleiman, Valerie Nwakamma, Roya Krouki

3. Platz: ‚ Schwarz beginnt – Weiß gewinnt‘, Klasse 8m des CJD Gymnasium Versmold: Violetta L., Nora P., Greta A., Leonie S., Klara H., Tom F.

Sonderpreis für besondere schauspielerische Leistung: ‚ Traumjob‘, Klasse 9 der Realschule Rietberg: Johanna Rohde, Lena Dreisewerd, Lilian Asbeck, Karla Herbort, Laura-Lee Maltina, Nina Strohmeier, Mareen Rübbelke, Lisa Otterpohl, Stefanie Prachnau

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Geschrieben von Avvuran am 16.07.2017

La fête franco-espangnole  – fiesta española y francesa



Zum Ausklang eines langen arbeitsreichen Schuljahres hatten sich der Französisch- und der Spanischkurs des. 7. Jahrgangs überlegt, die Ferien gemeinsam mit einer französisch-spanischen Feier einzuläuten.

Im Vorfeld wurden fleißig Rezepte gewälzt und die leckersten nationalen Gerichte ausgewählt. Diese ergaben zusammengestellt ein grandioses Buffet. Es gab spanische Tortillas mit Guacamole, einen Königskuchen in den spanischen Nationalfarben, Bananenbrot, Mousse au Chocolat, Madeleines und vieles mehr. Eine echte Quiche Lorraine durfte natürlich auch nicht fehlen. Dazu wurde zu spanischer Flamencomusik und Liedern aus den französischen Charts wie Papaoutai (zumindest vereinzelt) getanzt. Als Gastgeschenk hatte der Spanischkurs eine Piñata gebastelt, einen Geschenkkarton gefüllt mit Bonbons, der dann traditionell zerschlagen werden muss. Ein rundum gelungenes Fest, das unbedingt wiederholt werden muss.

Vive les vacances! Felices vacaciones! Schöne Ferien!

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Geschrieben von Avvuran am 12.07.2017

»Kein Platz für Mobbing« (Westfalen-Blatt 12.07.2017)



Gesamtschule trägt den Titel »Schule ohne Rassismus« – Arbeit fängt jetzt erst an (Klaus-Peter Schillig).

Halle(WB). Die Urkunde kann gerahmt werden, das große Blechschild aufgehängt werden. »Aber die Arbeit fängt jetzt erst an«, sind sich Schülervertretung und Lehrer einig. Die Haller Gesamtschule trägt seit dieser Woche das Prädikat »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«.

»Der Titel ist kein Preis für geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für Gegenwart und Zukunft«, stellte Schulleiterin Almuth Burkhard-Bader in ihrer Begrüßungsrede klar. Sie beruft sich auf das Leitbild der Gesamtschule, in der Vielfalt als Chance gesehen wird – und auf die Realität. Denn an der Gesamtschule würden Kinder aus 40 verschiedenen Nationen und mit unterschiedlichsten sozialen Hintergründen unterrichtet.

Zwei Paten des Anti-Rassismus-Projektes stellten das sofort unter Beweis. Die beiden Comedians Ususmango, bekannt aus vielen Auftritten in WDR-Sendungen am Freitagabend, und Khalid Bonouar, fragten vor den versammelten Schülern viele Herkunftsländer ab und ernteten reichlich Finger und Rufe. Das Duo aus Aachen nimmt unter dem Namen »Rebell-Comedy« die Integration oder fremde Kulturen auf die Schippe, und reißt auf witzige Art auch schon mal die Grenzen der vermeintlichen »political correctness« ein. Die beiden sind ebenso Schirmherren wie Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann.

Die Chefin der Haller Stadtverwaltung zeigte sich »richtig stolz« über so viele engagierte Schüler. »So habe ich mir immer die Gesamtschule gewünscht«, sagte sie in ihrem Grußwort. Von dem Engagement könnten viele Erwachsene noch lernen. Denn es gebe leider genug Menschen, die rassistisch seien oder wegschauten.

Das wollen die Kinder der Gesamtschule künftig nicht mehr, ist sich SV-Verbindungslehrerin Ayla Avvuran sicher. Sie schilderte zu Beginn der Feierstunde mit Wort-, Musik-, Gesangs- und Tanzeinlagen aus verschiedenen Jahrgangsstufen, dass sich bei einer Umfrage in den Klassen 85 Prozent der Schüler für die Bewerbung als »Schule ohne Rassismus«. Die Organisatorin der Feierstunde kündigte an, dass es mehrere Projekte pro Schuljahr geben werde, die sich mit dem gesamten Themenkreis Rassismus und Courage befassen. Vor allem aber solle das Motto gelebt werden.

Überreicht wurde die Urkunde für die Gesamtschule von Sabine Heidjann vom Kommunalen Integrationszentrum und Bildungsbüro in Gütersloh. Sie vertritt auf Kreisebene die vom Bund geförderte Aktion, der deutschlandweit schon 1600 Schulen beigetreten sind. Im Kreis Gütersloh ist die Haller Gesamtschule die zwölfte, im Altkreis Halle machen bereits die Realschule Steinhagen, das Evangelische Gymnasium Werther, die Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule und die Hauptschule Versmold mit.
»Das Zertifikat lenkt den Blick nicht auf die Leistung, sondern auf das Zusammenleben«, erläuterte Sabine Heidjann. Es gehe unter anderem um die Akzeptanz von Anderen. »Für Mobbing und Diskriminierung ist kein Platz an Eurer Schule«, rief sie die Kinder auf, auch Courage zu zeigen bei verletzenden Äußerungen. Speziell in Halle biete die Vielfalt von 40 Nationen die Chance, sich kennenzulernen. Denn sich nicht zu kennen, sei oft die Ursache für Diskriminierung.