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Geschrieben von Avvuran am 12.07.2017

Die Arbeit beginnt jetzt (Haller Kreisblatt 12.07.2017)



Halle (max). Harte Bässe wummern durch die Aula der Gesamtschule. Auf den ersten Blick passen sie dort nicht hin. Tatsächlich aber gibt es kaum ein besseres Lied als »Work« von Lil Jon, das anschaulich illustriert, was künftig auf die Schule wartet. Nämlich: Arbeit. Diese, das betonten alle Redner, sei nicht mit der Auszeichnung beendet, sondern beginne erst damit.

In ganz Deutschland dürfen sich 1600 Schulen mit diesem Titel schmücken. Die Gesamtschule ist die zwölfte im Kreis. Im Vorfeld hatten mehr als 70 Prozent der Schüler eine Selbstverpflichtung unterschreiben müssen. Darin sprechen sie sich beispielsweise dafür aus, gegen diskriminierende Äußerungen vorzugehen oder sich an Initiativen gegen Rassismus zu beteiligen.

„Ohne euch alle, die daran beteiligt waren, wäre das nicht möglich gewesen“, begrüßte Ayla Avvuran die versammelte Schülerschaft. Mit Kollege Fabian Piasecki und den Mitgliedern in der Schülervertretung hatte sie die Ernennungsfeier mit Tanz, Gesang und Zauberei organisiert. „Dieser Titel ist kein Preis für bereits Geleistetes, sondern Selbstverpflichtung für die Gegenwart und Zukunft“, so Schulleiterin Almuth Burkhardt-Bader, die daran erinnerte, dass ihre Schülerschaft aus 40 verschiedenen Nationen besteht.

Sabine Heidjann vom Bildungsbüro des Kreises überreichte Urkunde sowie Schild und lobte: „Hier ist für Mobbing kein Platz – und das ist gut so.“ Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann, mit den Aachener »RebellComedians« Khalid Bounouar und Ususmango Schirmherrin der Aktion, sagte: „Ich bin sehr stolz auf euch. So habe ich mir diese Schule gewünscht.“ Die beiden Komiker fügten hinzu, dass diese Auszeichnung für sie „nicht normal sei“.

 

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Geschrieben von Avvuran am 11.07.2017

Aktionstage „FIT & GESUND“ – Schülerinnen und Schüler im Gleichgewicht



Kurz vor den Sommerferien hatten die Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs noch einmal die Gelegenheit Formen des Stressabbaus, der Freizeitgestaltung sowie einen gesunden Lebensstil kennenzulernen und sich dabei u.a. auch richtig auszupowern!

Unter dem Motto „FIT & GESUND“ organisierten Schulsozialarbeit und Schulleitung im Rahmen des Präventionskonzepts verschiedene Workshops in den Bereichen Bewegung, Sport, Achtsamkeit, Ernährung und Kreativität.

Im Angebot waren Yoga, Theater, Zentangle, Parkour, Basketball, Gesang, das Zubereiten von alkoholfreien Cocktails oder die Powerklasse von Schattenspringer. Die Schülerinnen und Schüler wählten aus den verschiedenen Angeboten zwei Projekte, die sie jeweils für einen Tag besuchten. Mit Begeisterung haben sich die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss des zweiten Tages ihre Workshops vorgestellt.

Durchgeführt wurden die Workshops zum Teil von Lehrkräften und Fachkräften der Schulsozialarbeit. Für die Workshops Gesang, Yoga, Basketball und die Powerklasse konnten externe Anbieter gewonnen werden. Einen Teil des Workshops alkoholfreie Cocktails wurde durch den Einsatz einer Mutter geleitet.

Es waren zwei rundum gelungene Tage!

Das Vorbereitungsteam freut sich auf interessierte Personen, die sich vorstellen könnten, bei den nächsten Aktionstagen mitzuwirken!

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Geschrieben von Avvuran am 08.07.2017

Ranzen weg und rein ins Leben (Haller Kreisblatt 08.07.17)



Halle . Almuth Burkhardt-Bader ist Schulleiterin. Und ihre Schützlinge liegen ihr am Herzen. Darum formuliert die Chefin der Haller Gesamtschule es diplomatisch: „In einem bestimmten Alter der Schüler ist Unterricht schwer zu gestalten. Da sind die Jugendlichen nicht ausschließlich auf Schule eingestellt.“ Heißt im Klartext: Achtklässler haben ihren Kopf überall – nur nicht über dem Mathebuch. Und oftmals können sie gar nicht anders. Die Gesamtschule wird darauf im nächsten Schuljahr reagieren: mit dem Projekt »Praxis: Leben«.

Stärken, die im Unterricht verborgen bleiben

108 Achtklässler dürfen dann raus aus dem Trott der 13- bis 14-Jährigen. Zumindest an einem Nachmittag pro Woche. Dann sollen sie praktisch arbeiten, ein Projekt umsetzen – und zwar nicht nur ein paar Wochen, sondern von den Herbstferien bis zum Ende des Schuljahres. „Es ist einfach gut, wenn Jugendliche in diesem Alter mehr praktisch arbeiten“, sagt Almuth Burkhardt-Bader. „Das fördert Stärken zutage, die im Unterricht verborgen bleiben.“

Nun ist es aber nicht möglich, 108 Schüler auf den Bauernhof zu schicken. Es braucht viele Partner – vom Altenheim über die Stadtbücherei bis hin zum Industrieunternehmen. Partner, die den Jugendlichen ermöglichen, eigenverantwortlich ein Projekt umzusetzen. „Sie sollen nicht nur Arbeitsabläufe kennen lernen, sondern etwas zurückgeben“, sagt Almuth Burkhardt-Bader. Das kann die Organisation eines Vorlesenachmittags sein, die Gestaltung eines Veranstaltungsflyers oder aber das Dolmetschen in der Flüchtlingsbetreuung. 70 bis 80 Betriebe will die Gesamtschule als Partner finden, hat ihrerseits einen Flyer aufgelegt und viele Anschreiben rausgeschickt. „Derzeit sind wir in Gesprächen mit Bethel. Das freut uns sehr“, sagt die Schulleiterin. Ihr geht es um Anerkennung für die Schüler: Es ist doch toll, wenn es in den Betrieben erst heißt ’Die Praktikantin’, später ’Unsere Praktikantin’ und irgendwann wird ’Unsere Merle’ gesagt.“

Seit Anfang des Schuljahres arbeitet sie mit Sigrun Gehlen, Silke Rache, Jan-Peter Quest und Franziska Johannsson aus dem Kollegium an der Umsetzung des ambitionierten Projektes. Die Lehrerkonferenz hat es abgesegnet, ebenso die Schulkonferenz – die Elternschaft sei begeistert, heißt es vom Team.

Aber geht bei einem solchen Projekt nicht in unserer Leistungsgesellschaft wertvolle Zeit drauf? „Das Leben ist mehr als nur Leistung. Die Achtklässler werden wichtige Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein trainieren“, sagt Sigrun Gehlen. Zumal die Schule mit einem Nachmittag pro Woche sehr moderat startet – Wissenschaftler empfehlen für Pubertierende mitunter deutliche radikalere Konzepte (siehe Kasten) . Das Projekt soll vom Unterricht flankiert werden, zudem werden die Schüler nach den Sommerferien in einem Kompetenztraining auf ihren Sprung ins Leben vorbereitet: „Da lernen sie unter anderem, mit Durststrecken umzugehen“, verrät Silke Rache.

Betriebe und Institutionen, die Partner des Projektes werden wollen, können sich unter (0 52 01) 81 26 31-0 oder per Mail an die Adresse wenden. Die Gesamtschule sucht weiterhin Partner aus den verschiedensten Bereichen.

Das Haller Kreisblatt wird die Achtklässler im kommenden Schuljahr auf ihrem Weg begleiten. Um zu erfahren, ob der Sprung in die Praxis mehr Spaß macht als das Mathebuch.

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Geschrieben von Avvuran am 06.07.2017

Viele starke Momente (Haller Kreisblatt 06.07.2017)



Halle . So kann man auch seine Gewinnchancen erhöhen – man teilt die Klasse einfach in vier Gruppen. Spaß beiseite: Dass die Klasse 6 e der Haller Gesamtschule in der Altersgruppe sechs bis zwölf Jahre beim GT-Clips-Wettbewerb gleich doppelt erfolgreich war, muss mit cineastischem Talent zusammenhängen.

40 Beiträge von Schulen und Jugendorganisationen zum Thema »merkWÜRDIG« waren zu begutachten. Sie wurden nun im Bambikino gezeigt und die Sieger prämiert. Für ihren Film »Die besten Momente« kam die Gruppe mit Neva Kibar, Amelie Schwitalski, Philipp Unrau, Richard Kamp, Dogasu Topal und Eva Lotte Schmidt auf den ersten Platz. Ganz eindeutig sei laut Martin Husemann vom veranstaltenden Medienzentrum Gütersloh das Urteil der achtköpfigen Fachjury gewesen – angesichts der Geschichte eines alten Ehepaars, das beim Blick ins Fotoalbum in Erinnerungen schwelgt.

Eine andere Gruppe der 6 e mit Lisa Rebecca Reinke, Max Janzen, Alina Juliet Katschkurow, Beyza Karacabay, Julia Stöbener, Linea Eowyn Luise Sickendiek, Izzet-Tuna Cinar, Cynthia Katharina Friebel und Maya Wreczewycki konnte für ziemlich schräge und lustige »Dating Tipps« den Sonderpreis für die witzigste Filmidee einheimsen. Mit ihren Schülern freute sich die sichtlich stolze Klassenlehrerin Ayla Avvuran.

Ein Tag Zeit für Dreh, Schnitt und Produktion

In Gruppen von sechs bis acht Kindern beziehungsweise Jugendlichen haben die Teilnehmer ihren Film selbst geplant. Ein Clip durfte höchstens 90 Sekunden lang sein. Pro Clip stand ein Tag für die Dreharbeiten, den Schnitt und die Endproduktion zur Verfügung. Dabei wurden die jungen Filmer vom Medienzentrum nicht nur mit nötigem Equipment ausgestattet. Jede Gruppe bekam auch einen Teamer als Hilfe zur Seite.

Ziel des Projekts ist es, den jungen Teilnehmern „die Bedeutung des Films als Kulturgut näherzubringen“, wie Martin Husemann erläutert. Neben den künstlerischen gibt es aber auch soziale Aspekte. So würden Gruppengefühl, Planungs- und Konfliktfähigkeit durch die Produktion eines Filmes gefördert. Denn Ideen müssen im Team entwickelt, die Personen für die Rollen bestimmt und Requisiten vorbereitet werden. Bei den Jüngeren kam der Beitrag »Die verlassene Villa« des Harsewinkeler Jugendzentrums »Lifeline« auf Rang zwei, der Film »MysTÜRiös« der OGS Altstadtschule Gütersloh auf Platz drei. Bei den Älteren (13 bis 20 Jahre) gewann der Film »Lalala-Land« des Grundkurses Q1 in evangelischer Religion des Gymnasiums Verl. Den Sonderpreis für besondere schauspielerische Leistungen erhielt die Klasse 9 der Realschule Rietberg. Auf den zweiten Platz kam die Internationale Klasse des Steinhagener Gymnasiums mit dem Film »Wolfsnamen und Winkel«. Drittplatziert ist die Klasse 8 m des CJD-Gymnasiums Versmold mit dem Film »Schwarz beginnt – Weiß gewinnt«.

Unterstützt wird GT-Clips durch die Sparkassen im Kreis, den Bielefelder Kanal 21, das Netzwerk Gewaltprävention des Kreises Gütersloh, die Jugendämter von Rheda-Wiedenbrück und Verl sowie des Kreises Gütersloh und dem Verein zur Kriminalprävention im Kreis Gütersloh.

 

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Geschrieben von Avvuran am 04.07.2017

Eine Arbeitsgemeinschaft von Jung und Alt (Haller Kreisblatt 04.07.2017)



Halle (Elisa). Wie schiebe ich einen Rollstuhl? Wie verhalte ich mich den Hygienevorschriften angemessen in einem Altersheim? Auf diese Fragen wissen vermutlich die wenigsten Jugendlichen eine korrekte Antwort. In der Gesamtschule Halle allerdings können Schüler der Jahrgangsstufe sieben mit Wissen über diese Thematik punkten.

Jeden Mittwoch kommen sie als Arbeitsgemeinschaft (AG) »Jung trifft Alt« im Altenzentrum Eggeblick zusammen. Angefangen hat das Projekt vor gut 20 Jahren in der Realschule Halle als eine freiwillige Möglichkeit, sich außerschulisch sozial zu engagieren. Seit Beginn des laufenden Schuljahres ist aus dem nebenschulischen Angebot ein fester Bestandteil des Lehrplans geworden.

Ein halbes Jahr Erfahrungen mit älteren Menschen

Alle Siebtklässler wählen zwei Pflichtkurse aus einem größeren Angebot. Eines davon ist die »Jung-trifft-Alt-AG«. Hier sammeln die Teilnehmer ein halbes Jahr Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen, bei Interesse kann die Teilnahme verlängert werden. Zuletzt kamen jede Woche 16 Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Marion Krause, in das Altenzentrum, um dort Zeit mit den Bewohnern zu verbringen.

Agnes Bismayer leitet das Projekt mit den Schülern im Altenzentrum bereits seit 17 Jahren. Jede Woche informiert sie die Teilnehmer in einer Besprechung zunächst über den Ablauf der folgenden 90 Minuten.

Zu Beginn des Schuljahres wurden dabei zunächst die essenziellen Dinge im Umgang mit Senioren erlernt. Die Schüler erfuhren beispielsweise, dass man mit einigen Senioren besonders laut und deutlich sprechen muss. Das und viele andere Dinge, wie die Beachtung von klaren Hygieneregeln sind völlig neue Erkenntnisse für die Schüler. „Das Jahr ist dafür da, Erfahrungen zu machen und stellt gleichzeitig eine Abwechslung im Alltag der Bewohner dar“, sagt Agnes Bismayer.

So begegnen sich Jung und Alt beim Vorlesen, bei gemeinsamen Spaziergängen und tauschen sich über aktuelle Geschehnisse oder vergangene Zeiten aus. „Mensch ärgere Dich nicht zu spielen ist eine äußerst beliebte Beschäftigung“, hat Schülerin Elly Wienke dabei erfahren. Weitere Abwechslung bringen das Oktoberfest, der Nikolaustag, Karneval oder das Sommerfest, welche die Bewohner mit den Schüler gefeiert haben. „Allen Besuchern hat es dabei Spaß gemacht, mit uns zu tanzen“, berichtet der Schüler Arne Große-Butenuth begeistert. Und auch die Senioren haben Gefallen gefunden an den wöchentlichen Besuchen, wie beispielsweise die ehemalige Erzieherin Wilmer Metzner betont. Sie bezeichnet den Kontakt mit älteren Menschen als „bereichernde Erfahrung für die Schüler“ und fügt hinzu: „Schließlich sind wir ja alle mal jung gewesen“. Damit diese gemeinsame AG von Jung und Alt auch im nächsten Jahr stattfinden kann, haben die Schülerinnen und Schüler eine Präsentation über ihr Projekt erstellt, welches der Schule am kommenden Mittwoch im Schulzentrum Masch präsentiert wird. Bei der Veranstaltung soll Werbung gemacht werden, damit sich die zukünftigen Siebtklässler genauso zahlreich für die »Jung-trifft-Alt-AG« entscheiden.

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Geschrieben von Avvuran am 30.06.2017

Haller Gesamtschüler beim Tanztreff in Herzebrock-Clarholz



Die Gesamtschule Halle hat sich in diesem Schuljahr erstmalig am Tanztreff in Herzebrock-Clarholz beteiligt. In der Turnhalle der Grundschule Herzebrock trafen sich Klassen, Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen aus den unterschiedlichsten Schulen, alle Jahrgangsstufen waren vertreten.

Zu Beginn stand ein gemeinsamer Tanz auf dem Programm, anschließend stellte jede Gruppe ihren eigenen Tanz vor. Erlaubt waren unterschiedliche Formationen. Paartanz, Gruppentanz oder mit der gesamten Klasse, auch bei der Auswahl der Musik und der Stilrichtung wurden keine Grenzen gesetzt. Vom Kuscheltiertanz einer Grundschule über Streetdance in Jogginganzügen bis hin zum Strumpfhosentanz, alles war vertreten. Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Halle tanzten zu lateinamerikanischer Musik Hip-Hop. Insgesamt brachten mehr als 20 Performances die Zuschauer zum Staunen.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Es gab Waffeln, Kuchen, Getränke und vieles mehr. Die Kinder freuten sich insbesondere darüber, dass Obst, Gemüse und Brot für alle Kinder kostenlos war.

Das Besondere an der Veranstaltung war, dass es nur Gewinner gab. Jedes Kind erhielt zum Abschluss eine Urkunde.

 

 

 

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Geschrieben von Avvuran am 18.06.2017

‚White Horse Theatre‘ zu Gast an der Gesamtschule Halle (Westf.)



Am 13.6. war es wieder soweit. Die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs der Gesamtschule Halle (Westf.) erlebten Englischunterricht auf eine etwas andere Art und Weise. Das englischsprachige ‚White Horse Theatre’ bescherte unserer Schule eine mitreißende Aufführung.

Nach anfänglichen kleinen Hindernissen (die Theatercrew hatte eine Autopanne) und den dadurch resultierenden und erfolgreich erledigten schulorganisatorischen Änderungen, konnte es mit etwas Verspätung in der 6. Stunde endlich losgehen.

Direkt zu Beginn zogen die vier Darsteller des ‚White Horse Theatre’ aus Soest die 100%ige Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule auf sich. Durch zahlreiche Mitmachaktionen und zum Mitsingen anregende musikalische Einlagen gelang es dem ‚Tiger of the Seas’, auch Black Nick Sharkmuck genannt, gemeinsam mit Hardboiled Harry, dem Schäfer Robin Manley und seiner Freundin Jenny Jaunty die Aufmerksamkeit der über 200 Fünft- und Sechstklässler für diese abenteuerliche Piratengeschichte zu erhalten.

Als der Piratenkapitän Black Nick Sharkmuck im Publikum nach einer Person suchte, die er kidnappen konnte, war die Aufregung unter den Kindern groß. Leider war man entweder zu klein, zu groß, zu ‚mittel’ oder zu alt, so dass letztlich Robin Manley gekidnapped wurde.

Aufgrund der leicht verständlichen Sprache und der anschaulichen darstellerischen Leistung war es auch den jüngeren Schülerinnen und Schülern möglich dem lustigen Piratentheaterstück inhaltlich zu folgen, auch wenn nicht jedes einzelne Wort verstanden wurde. Die Schülerinnen und Schüler nahmen motiviert und mit großem Spaß teil: im Publikum gab es viel zu lachen und die Kinder unterstützten die Schauspieler bei den musikalischen Einlagen immer wieder mit rhythmischem Klatschen. Weiterhin übernahm das Publikum selbst eine wichtige Rolle, indem es zuverlässig die Geräusche von Wind und Wellen einnahm.

 

Ein großer Dank geht an den Förderverein unserer Schule, der, wie bereits im letzten Jahr, dieses Vorhaben finanziell mit unterstützte.

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Geschrieben von Avvuran am 11.06.2017

Facebook kennt keine Privatsphäre (Westfalenblatt, 03.06.17)



IT-Experte Thomas Floß warnt Gesamtschüler vor Gefahren in den Sozialen Netzwerken.

Halle(fs). Die sogenannten »Sozialen Netzwerke« wie Whats-App, Facebook und Instagram sind bei den Sechstklässlern der Haller Gesamtschule beliebt. Wie schnell Fotos und persönliche Daten im Internet in fremde Hände geraten können, erklärt Datenschutzexperte Thomas Floß.
Wie sie Nachrichten »posten« und Beiträge auf Social-Media-Plattformen erstellen, müssen der IT-Experte und Medienpädagoge Ralf Grothus den Schülern nicht erklären. »Wisst ihr, dass es besonders auf den US-Plattformen wie Facebook keine Privatsphäre gibt?«, fragt Thomas Floß in die Runde. Bisher haben sich viele der Schüler dank aktivierter Privatsphären-Einstellung bei Facebook auf der sicheren Seite gewähnt.
Überrascht sind die Sechstklässler nach dem interaktiven Vortrag mit Filmsequenzen und Diskussionsrunden darüber, wie wenig Einfluss sie auf die ins Internet gestellten Fotos und Daten noch haben. »Im Netz lässt sich eigentlich nichts mehr löschen«, warnt der Fachmann.
Etwa 30 000 Schüler hat Floß mit seinem Projekt »Datenschutz geht zur Schule« in Deutschland bereits erreicht. Auch die Eltern schult der Datenschutzexperte, damit sie auf dem neuesten Stand der Medienwelt bleiben und einen Überblick über die Netzaktivitäten der eigenen Kinder behalten.
In der Haller Gesamtschule wird die Schulung von Medienkompetenz auch in den Lehrplan mit eingebunden. »Wir achten darauf, dass das in jeder Klasse und in verschiedenen Fächern wie Deutsch oder Naturwissenschaften mit eingebaut wird«, sagte der stellvertretende Schulleiter Dirk Hansen.

Foto: Westfalenblatt

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Geschrieben von Avvuran am 07.06.2017

GT-Clips an der Gesamtschule Halle



Die Schüler der Klasse 6e hatten das große Vergnügen an dem Kurzfilmwettbewerb „GT-Clips“ teilzunehmen.

Motto des diesjährigen Gütersloher Kurzfilmwettbewerbs lautet: „merk“ würdig.

Der Titel ließ viel Interpretationsspielraum für die jungen Regisseure und Schauspieler, so entwickelten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Klassenlehrern unterschiedliche Filmideen mit dem dazugehörigen Storyboard und Drehbuch.

Vier Teamer (Kamera, Ton, Bild etc.) vom Kanal 21 kamen für einen ganzen Schultag an die Gesamtschule. Die Schüler arbeiteten gemeinsam konzentriert und motiviert an den unterschiedlichen Kurzfilmen. Die Schüler hatten sichtlich Freude daran, vor und hinter der Kamera zu stehen und dabei die Tücken und Handhabung des Tons und Bilds kennenzulernen.

Es entstanden zum Teil sehr unterschiedliche Produkte – von den lebensrettenden Maßnahmen der ersten Hilfe, über Tipps für das erste Date und den kleinen Freuden des Lebens, die den Tag eines Menschen aufhellen, bis zurück in die Hippie Zeit – in der die Erinnerungen eines alten Ehepaares wieder aufflammen.

Am 04.07.2017 wird die Klasse die Resultate mit allen Teilnehmern anderer Schulen im Bambini-Kino in Gütersloh bestaunen und darum bangen, ob es für einen der vorderen Plätze gereicht hat. Der spannende Drehtag mit neu gewonnenen Impressionen, lohnte sich bereits für die Klasse 6e.

 

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Geschrieben von Avvuran am 23.05.2017

Erfolgreiche Kooperation mit „Deutsche Eiche“ Künsebeck e. V.



Insgesamt 19 Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs üben seit Beginn dieses Schuljahres im Rahmen der Rückschlag-AG den vielseitigen Umgang mit Schläger und Ball. Neben den beiden Hallensportarten Tischtennis und Badminton dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Leitung ihres Sportlehrers Meiko Gaese zusätzlich auch an der Sportart Tennis erfreuen. Das ist etwas ganz besonderes, da viele von ihnen noch nie auf einem echten Tennisplatz gespielt oder gestanden haben. Möglich wurde dies durch eine Kooperation mit dem Tennisverein „Deutsche Eiche“ Künsebeck e.V., der der GE Halle (Westf.) freundlicherweise in der Sommersaison jeden Montagnachmittag seine drei Außenplätze zur Verfügung stellt. Damit alle AG- Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch ausreichend Zeit zum Spielen und Üben haben, holen die Eltern ihre Kinder um 16.00 Uhr direkt an der Tennisanlage in Künsebeck ab. “ Ich bin positiv überrascht, wie gut der Rücktransport der Kinder durch die Eltern organisiert wird.“ so der Sportlehrer. In Kooperation mit Eltern klappt eben nicht nur vieles besser, sondern werden bestimmte Projekte erst möglich!